ZENTRALSCHWEIZ: Der Jahresrückblick 2016 in Bildern – Teil 2

Die Online-Redaktion hat die schönsten und bewegendsten Bildern aus der Zentralschweiz und der ganzen Welt des Jahres 2016 zusammengetragen. Tauchen Sie ein und lassen Sie im Laufe der nächsten Tage das Jahr 2016 nochmals Revue passieren. Heute: Die Monate Mai bis August.

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Jahresrückblick 2016.

Jahresrückblick 2016.

11. Mai: Das Grossbauprojekt Unterfeld zwischen Zug und Baar sorgt vor allem in der Stadt Zug für Widerstand. Im Bild: Hier sollen Baar und Zug mit dem Unterfeld-Projekt zusammenwachsen. (Bild: Stefan Kaiser / ZZ)
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11. Mai: Pfarrer Patrick Mittermüller wird von der Kirchgemeinde Kerns abgewählt. Aus gesundheitlichen Gründen war der 47-jährige Deutsche knapp ein Jahr arbeitsunfähig, kassierte aber dennoch seinen Lohn. (Bild: Corinne Glanzmann / NZ)
20. Mai: Oberhalb der Rodelbahn Fräkmünt ist es in der Gemeinde Nidwalden zu einem Felssturz gekommen. Die Rodelbahn musste aus Sicherheitsgründen geschlossen werden. Am 26. Mai ging der reguläre Betrieb wieder los. (Bild: pd/pilatus.ch)
25. Mai: Für den FC Luzern fand das letzte Spiel gegen den FC Sion statt. Ergebnis: Der FC Luzern qualifizierte sich für die Europa League. Darum haben die Beteiligten allen Grund zum Jubeln (von rechts): Captain Claudio Lustenberger, Trainer Markus Babbel, Stürmer Michael Frey (gegen Sion gesperrt) und Physiotherapeut Eric Schönfeld. Der Jubel hielt jedoch nicht lange an: Der FC Luzern hatte in der Europa League gegen Sassuolo keine Chance und verlor mit 0:2. (Bild: EQ/Marc Schumacher)
3. Juni: Der österreichische Volks-Rock'n Roller Andreas Gabalier zog auf dem Arena-Platz in Zug die Massen an. Rund 11 000 Zuschauer kamen trotz Regen. Es war das erste grosse Konzert in Zug. (Bild: Christian H. Hildebrand / ZZ)
4. Juni: Auf dem Zirkusplatz der Luzerner Allmend hat das Rockfestival «Allmend Rockt» bereits zum zweiten Mal stattgefunden. Headliner waren Rammstein und Iron Maiden. 70 000 Zuschauer kamen, um sich das Spektakel anzuschauen. Im Jahr 2017 wird es kein «Allmend Rockt» geben? Es fehlt an Headlinern. (Bild: Philipp Schmidli / LZ)
9. Juni: Querelen um den Neuheimer Sozialvorsteher Franz Keiser (Bild). Er soll sein Amt nicht im Griff haben. Im Juni wurde bekannt, dass Franz Keiser Ende 2014 von seinen Ratskollegen als Gemeinderat suspendiert wurde. Er hatte durch seine Freigiebigkeit für ein Chaos in der von ihm verantworteten Sozial- und Gesundheitsabteilung gesorgt. Keiser klagte sich zurück und sitzt bis heute im Gemeindehaus. Der durch sein Gebaren entstandene Schaden ist für das Dorf erheblich. (Bild: Werner Schelbert / ZZ)
22. Juni: In Zug wird die Bushaltestelle Steinhof wieder eingeführt, nachdem der Stadtrat diese gestrichen hat. Der Widerstand aus der Bevölkerung gegen den Entscheid zu gross war. Im Bild: Erst Anfang Jahr sind die Markierungen beim Steinhof entfernt worden ? im Juni mussten sie dann wieder neu aufgemalt werden. Seit Dezember halten die Busse wieder beim Steinhof. (Bild: Leserbild Eric Ruoss)
23. Juni: Die Psychiatrie in Sarnen wird künftig von Luzern aus geführt. Im Sarner Kantonsratssaal wurde der Vertrag unterschrieben und mit Handschlag besiegelt: die Gesundheitsdirektoren Guido Graf (LU, links), Yvonne von Deschwanden (NW) und Hans Wallimann (OW). (Bild: Pius Amrein / LZ)
24. Juni: Das 61. Zentralschweizerische Jodlerfest ist in Schüpfheim über die Bühne gegangen. Im Bild: Jodelvortrag in der Katholischen Kirche von Jodeldoppelquartett Bärgbrünneli aus Wolhusen. (Bild: Manuela Jans-Koch / LZ)
27. Juni: Der Prozess gegen den alt Stadtrat Ivo Romer wegen Veruntreuung, ungetreue Geschäftsbesorgung, Betrug, Urkundenfälschung und Geldwäscherei findet vor Strafgericht statt. Es geht um Gelder einer betagten, vermögenden Dame. Deren Vermögen von rund sieben Millionen Franken verschwand während Romers Zeit als Vermögensverwalter nach und nach. Das Urteil folgt wohl im Januar 2017. (Bild: Werner Schelbert / ZZ)
27. Juni: Korruption und Geldwäscherei: Eine Versicherungsfirma in Alpnach soll für kroatische Fussball-Hooligans illegale Transaktionen getätigt haben. Esther Omlin (Bild), Oberstaatsanwältin in Obwalden: «Es handelt sich um einen happigen Fall». (Bild: Adrian Venetz/OZ, Sarnen, 15. Dezember 2016)

11. Mai: Das Grossbauprojekt Unterfeld zwischen Zug und Baar sorgt vor allem in der Stadt Zug für Widerstand. Im Bild: Hier sollen Baar und Zug mit dem Unterfeld-Projekt zusammenwachsen. (Bild: Stefan Kaiser / ZZ)

4. Juli: Baustart für die drei Kilometer lange Tangente Zug-Baar. Das 201-Millionen-Projekt soll die Stadtzentren von Durchgangsverkehr entlasten und die Berggemeinden an die Autobahn anschliessen. Die Strasse soll 2021 in Betrieb genommen werden. Die Strasse soll den Zuger Berggemeinden einen direkten Anschluss an die Autobahn bringen und die Ortskerne von Zug und Baar entlasten. Rot eingezeichnet ist der Verlauf der sogenannten Tangente Zug/Baar mit den vier Knoten Zugerstrasse, Industriestrasse, Inwilerriedstrasse und Rigistrasse (von links nach rechts). Die gestrichelte Linie zeigt den Geissbüel-Tunnel. (Bild: Visualisierung Baudirektion Zug)
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12. Juli: In Weggis hat ein Bankraub stattgefunden. Der Mann, der die Kantonalbank überfallen hat, war kein Profi, sondern ein unscheinbarer Familienvater aus Brunnen. Es wurde interkantonal nach dem Mann gefahndet. Sein silberner BMW auf dem Parkplatz der Seilbahn-Talstation Weggis verreit ihn. So konnte der Mann wenige Stunden anch dem Überfall auf der Rigi gefasst werden – nachdem er mit seinem Privatauto auf eben diesen Parkplatz flüchtete. (Bild: Pius Amrein LZ / Luzerner Polizei)
15. Juli: Die Universität Luzern wird ab nächstem Herbstsemester 2017/18 einen Master in Humanmedizin anbieten. Dies in Zusammenarbeit mit der Universität Zürich. Vorgesehen sind 40 Studenten pro Jahr. (Bild: Keystone (Symbolbild))
16. Juli: Die Schwyzer Regierung wehrt sich beim Bund gegen die Eröffnung des Bundesasylzentrums in Seewen. Das Projekt wird darum nochmals überprprüft. Im Bild: Asylsuchende beim Deutschkurs in einem Asylzentrum (Symbolbild). (Bild: Manuela Jans-Koch)
17. Juli: In Kastanienbaum ist im Gebiet Haslihorn ein Motorboot explodiert und in Flammen aufgegangen. Zwei Personen wurden bei dem Unfall leicht verletzt. Mehrere Personen, die sich auf dem Boot befanden, fielen ins Wasser. Sie konnten aber von anderen Booten gerettet werden, die sich in der Nähe befanden. (Bild: Leserbild Lukas Müller)
17. Juli: Vandalen haben in Weggis in der Nacht auf Montag einen Eber mit Farbsprays verschmiert – und sich anschliessend selbst bei der Polizei gestellt. (Bild: PD/Luzerner Polizei)
22. Juli: In der Nacht auf den 22. Juli ist in ein Optikergeschäft in der Stadt Zug eingebrochen worden. Zwei unbekannte Täter entwendeten Markenbrillen im Wert von mehr als 70'000 Franken. Gut drei Monate später konnte einer der beiden Täter dank einem sichergestellten DNA-Profil verhaftet werden. Der 31-jährige Rumäne wurde mittels Strafbefehl verurteilt. (Bild: Zuger Polizei)
24. Juli: Die Pokémons sind los! Die Smartphone-App Pokémon-Go hat Luzern zu einer wahren Poké-Hauptstadt gemacht. Überall hat es nur so vor Pokémon-Fans an ihren Smartphones und vor Pokéstops gewimmelt. Besonders beliebt war der Sternenplatz in Luzern, wo sich die Fans zur gemeinsamen Jagd versammelten (Bild). Beim Luzerner Sternernplatz sorgen sie für Ärger, weil die «Jäger» Müll hinterlassen und Kunden fernhalten. (Bild: Aleksandra Mladenovic / LZ (Symbolbild))
26. Juli: Horror-Crash am Gotthard: Bei einem schweren Unfall auf der Autobahn A2 ist vor dem Gotthardtunnel eine vierköpfige Familie ums Leben gekommen. Eine deutsche Familie aus dem Bundesland Rheinland-Pfalz war mit zwei Mädchen im Alter von 8 und 12 Jahren und den Eltern (beide 43-jährig) auf der Heimreise. Die Familie stand mit ihrem Wagen am Ende eines Staus auf der Autobahn A2 bei Quinto TI in Fahrtrichtung Norden, als ein 50-jähriger Lenker mit seinem Lastwagen auf das Auto auffuhr und es in einen weiteren Lastwagen vorne in der Schlange schob. Der Wagen wurde so stark zerdrückt, dass er zwischen den beiden Kraftfahrzeugen kaum zu erkennen war. (Bild: Keystone)
Juli / August / September: Grossraubtiere machen dem Kanton Uri zu schaffen. Zuerst reisst ein Wolf Schafe, dann wird auch noch ein Bär gesichtet. Ein zum Abschuss frei gegebener Wolf wird schliesslich erlegt. Im Landrat ist zudem der Luchs ein Dauerthema. (Bild: NZ / PD / Keystone)
5. August: Der Luzerner alt Bundesrat Alphons Egli ist im Alter von 91 Jahren verstorben. (Bild: PD)
5. August: Asylunterkunft Seelisberg: Durch ein Flugblatt erfahren die Seelisberger, dass im ehemaligen Hotel Löwen (Bild) eine Asylunterkunft entstehen soll. Die Bürger setzen sich erfolgreich zur Wehr. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)
6. August: Lichterstreit die Zweite: Der Verein Weihnachtsbeleuchtung Luzern will, dass diese bereits ab 12 Uhr brennt, um eine schönere Einkaufsatmosphäre zu schaffen. Die Stadt hat im Lichterstreit klein bei gegeben: Die Dekorationslichter brennen seit dem 25. November von 13.30 bis 23 Uhr brennen statt wie bisher von 16 bis 24 Uhr. Morgens werden sie von 6.30 bis 8.30 Uhr statt von 6 bis 8 Uhr eingeschaltet sein. Die Seebrücke leuchtet weiterhin von 16 bis 24 Uhr. (Bild: Boris Bürgisser / LZ)
6. August: Die Rigi feiert 200-jähriges Jubiläum: Auf der «Königin der Berge» wurde 1816 erstmals ein Gasthaus eröffnet. 251 Schwyzerörgeli-Spieler musizierten gemeinsam auf der Wiese beim Hotel Rigi Kulm an der Jubiläumsfeier auf der Rigi. (Bild: Keystone)
11. August: Noch vor einem Jahr hätte das niemand für möglich gehalten: Fabio Paco aus Stans hat seine Lehre als Modeverkäufer in der Luzerner Altstadt gestartet – nach einer wundersamen Heilung. Im Jahr 2015 kämpfte der junge Mann noch mit dem Tod (links). (Bild: Nadia Schärli / LZ)
11. August: In Unterägeri wird eine 200-jährige Linde gefällt. Im Vorfeld sorgte die geplante Fällung der Linde für politische Vorstösse und viele Lacher in der Schweiz. Das Bild zeigt die besagte Linde bei der Spinnerei in Unterägeri – wohlgemerkt vor der Fäll-Aktion. (Bild: Maria Schmid / ZZ)
11. August: Der Luzerner Mario Gyr, Simon Niepmann, Simon Schürch und Lucas Tramèr (von links) gewinnen bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro im Leichtgewichtsvierer ohne Steuermann die Goldmedaille. Mario Gyr ist der erste Luzerner, der eine Olympia-Goldmedaille im Rudern gewinnt. (Bild: Keystone / Peter Klaunzer)
13. August: Ein 23-jähriger Basejumper stürzt in Engelberg in den Tod. Er zählte zu den weltweit Besten seines Sports. Es ist bereits der zweite tödliche Unfall eines Basejumpers am Titlis in diesem Jahr. Die Titlis-Ostwand hat für Basejumper ihren Reiz, aber offenbar auch ihre Tücken. Die Absprungstelle befindet sich etwa in der Mitte der Krete. (Bild: PD)
18. August: Zug hat einen Bachelor: Janosch Nietlispach (27) aus Cham sucht via dem TV-Sender 3+ seine Traumfrau. Im Bild: Der Kickboxer Janosch Nietlispach im von ihm mit aufgebauten Fitnesscenter im Hünenberger Bösch. (Bild: Stefan Kaiser / ZZ)
19. August: Im Luzerner Seebecken sind die Dampfschiffe Unterwalden und Schiller mit 457 Personen an Bord zusammengeprallt. Verletzt wurde niemand. Die «Unterwalden» musste aus dem Verkehr gezogen werden. Im Bild: Der Bug des havarierten Dampfschiffs Unterwalden. (Bild: Stefanie Nopper / Luzernerzeitung.ch)

4. Juli: Baustart für die drei Kilometer lange Tangente Zug-Baar. Das 201-Millionen-Projekt soll die Stadtzentren von Durchgangsverkehr entlasten und die Berggemeinden an die Autobahn anschliessen. Die Strasse soll 2021 in Betrieb genommen werden. Die Strasse soll den Zuger Berggemeinden einen direkten Anschluss an die Autobahn bringen und die Ortskerne von Zug und Baar entlasten. Rot eingezeichnet ist der Verlauf der sogenannten Tangente Zug/Baar mit den vier Knoten Zugerstrasse, Industriestrasse, Inwilerriedstrasse und Rigistrasse (von links nach rechts). Die gestrichelte Linie zeigt den Geissbüel-Tunnel. (Bild: Visualisierung Baudirektion Zug)

nop