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ZENTRALSCHWEIZ: Die beste Luft seit mindestens 16 Jahren

In den Zentralschweizer Kantonen ist 2014 die tiefste Luftbelastung seit Beginn der gemeinsamen Messungen vor 16 Jahren registriert worden. Feinstaub und Ozon reduzierten sich deutlich, in geringerem Mass auch die Stickstoffdioxid-Belastung. Ein Grund war das Wetter.
Wolkenspiel - Die Luft in der Zentralschweiz ist so sauber wie nie zuvor seit Messbeginn. (Bild: Leserbild Georgette Baumgartner-Krieg)

Wolkenspiel - Die Luft in der Zentralschweiz ist so sauber wie nie zuvor seit Messbeginn. (Bild: Leserbild Georgette Baumgartner-Krieg)

Das vergangene Jahr war zwar statistisch gesehen das wärmste seit Beginn der Aufzeichnungen 1864. Der Wärmeüberschuss fiel allerdings nicht im Sommer an, der kühl und sehr regnerisch war. So entstanden nur wenige wetterbedingte Situationen, an denen sich Schadstoffe anreichern konnten, wie die Zentralschweizer Umweltdirektoren mitteilten.

Neben dem Wetter ist der Schadstoffrückgang laut Mitteilung auch auf verbesserte Technologien zur Abgasminderung wie Katalysatoren und Partikelfilter zurückzuführen. Daneben verabschiedeten die Zentralschweizer Regierungsräte 2007 mehrere Luftreinhaltemassnahmen wie etwa ein Verbot für das Verbrennen von Wald-, Feld- und Gartenabfällen im Freien.

Trotz des gemessenen Rückgangs der Luftbelastung wurden auch 2014 Grenzwerte für Feinstaub, Stickstoffdioxid und Ozon überschritten. Der Tagesmittelgrenzwert für Feinstaub wurde an stark verkehrsbelasteten Standorten in grösseren Städten an durchschnittlich 9 Tagen überschritten.

Auch Russbelastung problematisch

Die Ozongrenzwerte wurden 2014 überall in der Zentralschweiz überschritten, am häufigsten in höher gelegenen ländlichen Gebieten. Dort lag die Konzentration an 47 Tagen während einer oder mehrerer Stunden über dem Grenzwert.

Problematisch war gemäss den Umweltdirektoren über das Jahr auch die Konzentration von Russpartikeln in der Luft, die aus unvollständigen Verbrennungsprozessen wie bei Dieselmotoren und Holzfeuerungen stammen. Der Russ überstieg an verkehrsbelasteten städtischen Standorten den Richtwert um das Dreizehnfache. Auch an anderen, weniger stark vom Verkehr geprägten Standorten wurde der Richtwert um ein Mehrfaches überschritten.

Die Kantone Uri, Schwyz, Nidwalden, Obwalden, Luzern und Zug messen seit 1999 die Luftverschmutzung gemeinsam unter dem Namen Netz "in-luft". Dieses umfasst neun eigene feste Messstationen. (sda)

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