ZENTRALSCHWEIZ: Die Ozonbelastung ist momentan viel zu hoch

Das schöne Sommerwetter hat auch seine Schattenseiten: Die Ozonbelastung ist seit über einer Woche extrem hoch. Mit Auswirkungen auf die Gesundheit.

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Körperliche Anstrengungen sollten bei hohen Ozonwerten vermieden werden – dies gilt auch für Bauarbeiter. (Karikatur Jals/Neue LZ)

Körperliche Anstrengungen sollten bei hohen Ozonwerten vermieden werden – dies gilt auch für Bauarbeiter. (Karikatur Jals/Neue LZ)

Wegen der starken Sonneneinstrahlung wird der Ozongrenzwert überall in der Zentralschweiz seit Tagen massiv überschritten. In Tuggen etwa wurden am Freitag 197 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft gemessen, auf dem Sedel in Luzern 175, in Altdorf 170 und in Zug 178. Der Grenzwert liegt bei 120 Mikrogramm.

Die starke Ozonbelastung kann zu Reizungen der Schleimhäute, Entzündungen der Atemwege oder allergischen Reaktionen führen. Sport und körperliche Anstrengungen sollten deshalb nur vormittags oder abends vorgenommen werden.

Würde die Ozonbelastung weiter ansteigen, könnten die betroffenen Kantone temporäre Massnahmen ergreifen – zum Beispiel Tempo 80 auf Autobahnen. Dies allerdings nur dann, wenn die Alarmschwelle von 240 Mikrogramm pro Kubikmeter während drei aufeinanderfolgenden Stunden überschritten wird.

Benno Mattli

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Luzerner Zeitung und ihren Regionalausgaben.