ZENTRALSCHWEIZ: Die verborgenen Zeichen am Palmsonntag

Papst Franziskus nahm die U-Bahn, Jesus ritt auf dem Esel: Der diesjährige Palmsonntag ist durch die Papstwahl besonders aktuell geworden.

Roseline Troxler
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Es piekst: Svenja Kuster aus Knutwil beim Binden einer Palmenstange. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)

Es piekst: Svenja Kuster aus Knutwil beim Binden einer Palmenstange. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)

Der Einzug Jesu in Jerusalem: Das ist der Hintergrund des Palmsonntags, der jeweils eine Woche vor Ostern gefeiert wird. Für Florian Flohr, Sprecher des «Wort zum Sonntag» sowie Mediensprecher der katholischen Kirchgemeinde der Stadt Luzern, hat der diesjährige Palmsonntag eine besondere Bedeutung: «Er hat sehr viel mit dem neuen Papst zu tun.» Die symbolische Spitze der biblischen Erzählung ist der Esel. Er war zur Zeit Jesu das Zeichen für einfache Leute, die sich kein Pferd und keinen Wagen leisten konnten. Auch der neue Papst habe die U-Bahn benutzte statt einer Nobelkarosse.

Jede Pflanze hat eine Bedeutung

In den vergangenen Tagen haben überall Kinder Palmenstange gebastelt. Die sind nicht keine willkürlichen Gestecke. Jede der verwendeten Pflanzen steht für etwas Besonderes. Die drei Haselruten, welche an der Spitze der Palmstange befestigt werden, symbolisieren den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist. Die zwei verschiedenen Ringe aus Pflanzen seien ein Zeichen für die Unendlichkeit. Ineinander verschlungene Ringe würden ausserdem die Verbundenheit mit Gott oder die Verbindung zu Vater, Mutter, Ehepartner oder Freunde andeuten.

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