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ZENTRALSCHWEIZ: Drei von zehn Ständeratssitze werden vergeben

In der Zentralschweiz werden heute Sonntag die drei letzten Ständeratssitze vergeben. Die FDP muss in Luzern und Obwalden je einen vakanten Sitz verteidigen. In Luzern steht ferner der bisherige CVP-Ständerat Konrad Graber vor der Wiederwahl.
Blick in die Kleine Kammer im Bundeshaus. Drei der insgesamt zehn Zentralschweizer Sitze werden am Sonntag noch vergeben. (Bild: Keystone/Alessandro della Valle)

Blick in die Kleine Kammer im Bundeshaus. Drei der insgesamt zehn Zentralschweizer Sitze werden am Sonntag noch vergeben. (Bild: Keystone/Alessandro della Valle)

Im Kanton Luzern muss die FDP den Sitz eines altgedienten Politikers verteidigen, den von Georges Theiler. Ihr Kandidat, der 31-jährige Kantonsrat, Kaufmann und PR-Fachmann Damian Müller, ist erst durch seine Kandidatur einem grösseren Publikum bekannt geworden.

Im ersten Wahlgang hatte Müller, wohl auch dank der gemeinsamen Liste mit der CVP, souverän den zweiten Platz erreicht. Zwei Nationalrätinnen wollen eine Wahl Müllers verhindern: zur Linken Prisca Birrer von der SP, zur Rechten Yvette Estermann von der SVP.

Zudem muss im Kanton Luzern CVP-Ständerat Konrad Graber in den zweiten Wahlgang. An einer Wiederwahl zweifelt niemand: Graber hatte im ersten Wahlgang das absolute Mehr relativ knapp verpasst, zudem räumen ihm im zweiten Wahlgang FDP und SP einen Platz auf ihrer Liste ein.

Keine Wahlchancen hat der fünfte Kandidat im Kanton Luzern, der parteilose Rudolf Schweizer.

Offener Ausgang in Obwalden

Spannend ist die Ausgangslage in Obwalden, wo Ständerat Hans Hess (FDP) nach 17 Jahren sein Amt in der kleinen Kammer aufgibt. Die Freisinnigen wollen das Mandat mit dem Kernser Gemeindepräsidenten und Landwirt André Windlin (FDP) verteidigen.

Diesen Ständeratssitz in ihre Reihen holen will die CVP. Sie hat vor acht Jahren den Obwaldner Nationalratssitz verloren und stellt seither keinen eidgenössischen Parlamentarier mehr, obwohl sie die stärkste Partei im Kanton ist. Ihr Kandidat ist Erich Ettlin (CVP), ein Steuerexperte und politischer Quereinsteiger.

Ettlin hatte es im ersten Wahlgang geschafft, seine Konkurrenten, zu denen damals auch noch ein Kandidat der SVP gehörte, zu distanzieren. Obwohl er mehr als das eineinhalbfache der Stimmen von FDP-Mann Windlin machte, ist seine Wahl noch nicht im Trockenen.

Ettlin wird im zweiten Wahlgang nur von der CSP unterstützt. SVP und SP sprachen sich dagegen offiziell für den Kandidaten der FDP aus.

In den anderen vier Zentralschweizer Kantonen sind die Ständeratssitze vergeben. Gewählt worden waren am 18. Oktober in Uri Isidor Baumann (CVP/bisher) und Josef Dittli (FDP/neu), in Schwyz das bisherige SVP-Duo Alex Kuprecht und Peter Föhn, in Nidwalden Hans Wicki (FDP/neu) und in Zug Joachim Eder (FDP/bisher) und Peter Hegglin (CVP/neu).

(sda)

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