Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Konto per E-Mail erhalten.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

ZENTRALSCHWEIZ: Ein Winter für die Geschichtsbücher

In den Bergen gibt es meterweise Schnee, die Lawinengefahr ist erheblich. Doch auch im Flachland lauern Gefahren.
Roger Rüegger
Hier ist Vorsicht geboten: Sichelförmige Risse im Schnee wie hier in Schwyz bilden ein so genanntes «Fischmaul». (Bild: PD)

Hier ist Vorsicht geboten: Sichelförmige Risse im Schnee wie hier in Schwyz bilden ein so genanntes «Fischmaul». (Bild: PD)

Über fünf Meter Schnee auf dem Titlis, 420 Zentimeter auf dem Gemsstock ob Andermatt: Duch die anhaltenden Schneefälle liegt die Schneemenge dieses Winters bereits jetzt über dem Durchschnitt der vergangenen Jahrzehnte. Und auch im Flachland fällt die weisse Pracht reichlich: «Für weite Teile des Flachlands zeichnet sich ein Winter mit einer Neuschneemenge ab, wie sie zuletzt im Jahre 1970 erreicht wurde», sagt Alexander Giordano, Meteorologe bei Meteoschweiz.

Gefahren auch im Flachland

Die Schneemengen bringen auch Gefahren mit sich: So ist die Lawinengefahr oberhalb von 2000 Metern erheblich. Aber auch in tieferen Lagen lauern Gefahren. Zusammen mit den steigenden Temperaturen dürften an steilen Grashängen und Böschungen – auch entlang von Strassen – zahlreiche Gleitschneerutsche entstehen, warnte gestern das Amt für Wald und Naturgefahren des Kantons Schwyz. Deren Gefahr sei nicht zu unterschätzen, sagt Lukas Inderbitzin vom Schwyzer Amt für Wald und Naturgefahren. «Der abgleitende feuchte und schwere Schnee kann grosse Kräfte entwickeln und Personen verletzen.»

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.