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ZENTRALSCHWEIZ: «Evi» tobte in der Nacht auf Mittwoch weiter – wechselhaftes Wetter folgt

Nachdem der Wind in der ersten Nachthälfte am Dienstag etwas nachgelassen hatte, nahm er in der zweiten Nachthälfte erneut Fahrt auf. Wegen des Sturms musste im Kanton Luzern drei Mal die Feuerwehr aufgeboten werden. Bis Donnerstag ist weiterhin mit Wind zu rechnen.
Mit starkem Wind kündigte sich das Gewitter am 1. August an. (Bild: Keystone)

Mit starkem Wind kündigte sich das Gewitter am 1. August an. (Bild: Keystone)

In der Nacht auf Mittwoch hat es in der Zentralschweiz vor allem in der zweiten Nachthälfte noch einmal kräftig gestürmt. Eine Kaltfront und teilweise auch starker Niederschlag begleiteten die Winde. In tiefen Lagen erreichten die Windböen eine Geschwindigkeit von über 100 Stundenkilometer. Auf den Bergen erreichten die Böen Orkanstärke mit mehr als 160 Stundenkilometer.

Im Kanton Luzern musste die Feuerwehr drei Mal aufgeboten werden, wie der Mediensprecher der Luzerner Polizei gegenüber luzernerzeitung.ch auf Anfrage sagte. Einmal ist aufgrund der starken Regenfälle in Schüpfheim ein Keller geflutet worden. In Wolhusen rückte die Feuerwehr zwei Mal aus, um die Strasse von umgestürzten Bäumen frei zu räumen.

Aprilwetter in den kommenden Tagen

Gemäss Meteonews bleibt es am Mittwoch und Donnerstag stürmisch, auf den Bergen sind weiterhin Orkanböen möglich. Für Mittwoch erwarten die Meteorologen zudem Schnee-, Schneeregen- und Graupelschauer. Örtlich seien auch Blitz und Donner möglich, so Meteonews. Die Kombination aus viel Neuschnee und Wind sorgt für Schneeverwehungen und damit für einen Anstieg der Lawinengefahr. Die Lawinengefahr kann die Stufe «gross» erreichen. Dies entspricht der vierten von fünf Stufen. Am Donnerstag folgt eine Warmfront und die Schneefallgrenze steigt vorübergehend auf über 1'000 Meter an. Schon bis am Freitagmorgen sinkt diese wieder auf 500 bis 800 Meter. Mit den Winden ist es am Freitag voraussichtlich vorbei.

Die stärksten Windböen in der Zentralschweiz

  • Titlis: 161 km/h
  • Gütsch: 158 km/h
  • Pilatus: 121 km/h
  • Giswil: 107 km/h
  • Altdorf: 99 km/h
  • Einsiedeln: 97 km/h
  • Oberägeri: 96 km/h
  • Flühli: 95 km/h
  • Gersau: 92 km/h
  • Schwyz: 90 km/h
  • Andermatt: 89 km/h
  • Luzern: 88 km/h
  • Sattel: 87 km/h
  • Steinhuserberg: 85 km/h
  • Alpnach: 86 km/h
  • Egolzwil: 86 km/h
  • Steinen: 75 km/h


pd/spe

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