ZENTRALSCHWEIZ: Feuerverbote bleiben trotz Niederschlägen aufrecht

Die Innerschweizer Kantone Luzern, Schwyz, Uri sowie Ob- und Nidwalden halten das Feuerverbot im Wald und in Waldesnähe mindestens bis Montag aufrecht. Trotz lokaler Niederschläge ist es laut Behörden in den Wäldern sehr trocken und das Waldbrandrisiko gross.

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Aufgrund der aktuellen Wetterprognosen dürfte das Feuerverbot in Obwalden bestehen bleiben. (Bild: Keystone)

Aufgrund der aktuellen Wetterprognosen dürfte das Feuerverbot in Obwalden bestehen bleiben. (Bild: Keystone)

Die für die Aufhebung des Verbots notwendige Regenphase von mindestens zwei Tagen mit ergiebigen Niederschlägen sei aufgrund der Prognosen nicht in Sicht, heisst es in einer Mitteilung, die mehrere Gemeinden am Freitag publiziert haben.

Für die nächsten drei bis vier Tage seien Niederschläge möglich, allerdings wie bis anhin lokal sehr unterschiedlich, schreiben die Behörden. Die geringen Niederschlagsmengen erreichten den Waldboden nach wie vor kaum, dieser bleibe sehr trocken.

Die Verantwortlichen der fünf Kantone würden am Montag eine Neubeurteilung vornehmen, sagte Silvio Covi, Fachleiter Schutzwald beim Kanton Luzern, auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda. Dabei sei möglich, dass das Feuerverbot aufgehoben werde.

In Zug ist das Feuern im Wald und in Waldesnähe bereits seit zehn Tagen wieder erlaubt.

Mitte Juli hatten alle sechs Zentralschweizer Kantone aufgrund der anhaltenden Hitzeperiode und ausbleibender Niederschläge Feuerverbote ausgesprochen. Zug, Luzern und Schwyz verboten generell Feuer im Freien. Ob- und Nidwalden sowie Uri untersagten lediglich das Feuern in Wäldern und an Waldrändern. Der Kanton Zug hob das Feuerverbot vor zehn Tagen auf.

sda