ZENTRALSCHWEIZ: Freizeitunfälle nehmen rapide zu

Immer mehr Leute verletzen sich bei Freizeitaktivitäten. Am stärksten ist der Anstieg bei scheinbar harmlosen Tätigkeiten wie Wandern, Joggen oder Bootfahren.

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Symbolbild Keystone

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Die Anzahl Freizeitunfälle hat massiv zugenommen. Am stärksten ist der Anstieg aber nicht etwa bei Risikosportarten, sondern bei Aktivitäten wie Joggen, Bootfahren oder Wandern. Während beim Wandern beispielsweise im Jahr 2007 13 581 Personen verunfallt sind, waren es im 2011 bereits 17 681.

Der Anstieg der Unfallzahlen ist laut Experten unter anderem mit dem Sportboom der letzten Jahren zu begründen. Beim Beispiel Jogging sind es oft unerfahrene Läufer, die auffällig auf Verletzungen sind. «Mit zunehmendem Training nimmt das Verletzungsrisiko ab», sagt Beat Schorno, PR-Chef des «Swiss City Marathon». Wer eine neue Sportart anfängt, handle zudem oft übermotiviert, sagt Hansjürg Thüler, Leiter Sport bei der Beratungsstelle für Unfallverhütung (BfU). Nicht selten halte es sich bei den «überengagierten» um Herren älteren Semesters.

«Muskulatur wird vernachlässigt»

Urs Müller, Sportmediziner am Luzerner Kantonsspital, kennt weitere Gründe für die Vertletzungsanfälligkeit vieler Freizeitsportler. «Viele üben diese Freizeitaktivitäten nur gelegentlich aus und verfügen über keine sogenannte Grundfitness.» Selbst für angeblich leichte sportliche Aktivitäten sei diese jedoch sehr hilfreich.

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