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ZENTRALSCHWEIZ: Geldprobleme bei der Patientenstelle

Immer mehr Fälle, aber die Einnahmen bleiben gleich: Die Patientenstelle Zentralschweiz muss nach neuen Einnahmequellen suchen. Das Notfallszenario: Auslagerung nach Zürich.
Alexander von Däniken
Immer öfter ein Thema bei der Patientenstelle Zentralschweiz: Die Beziehung zwischen Patienten und medizinischen Institutionen. Im Bild: Eine Pflegefachfrau injiziert am Luzerner Kantonsspital einer Patientin ein Medikament. (Archivbild Pius Amrein)

Immer öfter ein Thema bei der Patientenstelle Zentralschweiz: Die Beziehung zwischen Patienten und medizinischen Institutionen. Im Bild: Eine Pflegefachfrau injiziert am Luzerner Kantonsspital einer Patientin ein Medikament. (Archivbild Pius Amrein)

Sie vermittelt bei Problemfällen zwischen Patienten und medizinischen Institutionen: 527 Beratungen hat die Patientenstelle Zentralschweiz letztes Jahr durchgeführt – über 100 Beratungen mehr als im Jahr 2010. Doch während der Aufwand steigt, bleiben die Einnahmen mehr oder weniger auf konstantem Niveau – was auf Dauer nicht aufgeht. Das Geschäftsjahr 2013 endete wiederum mit einem Defizit von über 5000 Franken. Und die Reserven sind bis auf wenige tausend Franken aufgebraucht, wie Barbara Callisaya, Leiterin der Patientenstelle Zentralschweiz, auf Anfrage der «Neuen Luzerner Zeitung» erklärt.

Seit der Gründung vor über 20 Jahren kämpft die als gemeinnütziger Verein (rund 300 Mitglieder) organisierte, in Luzern domizilierte Patientenstelle Zentralschweiz mit roten Zahlen. Das Budget von rund 80 000 Franken pro Jahr setzt sich zusammen aus Mitgliederbeiträgen und Beratungsgebühren, Beiträgen von Gemeinden und Kantonen sowie Spenden und Legaten. Gesucht werden nun neue Einnahmequellen.

Probleme auch beim Dachverband

Die Zentralschweizer Patientenstelle ist einem Schweizer Dachverband angeschlossen. Die Probleme kennt Dachverbandspräsidentin Erika Ziltener nur zu gut: «Wir kämpfen überall um mehr Geld und Ressourcen.» Geld vom Dachverband könne die Zentralschweizer Patientenstelle also nicht erwarten. «Im schlimmsten Fall würden wir die Patientenstelle in Zürich integrieren.»

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