ZENTRALSCHWEIZ: Güseltourismus soll bald ein Ende haben

Die Pläne für eine neue Kehricht­ver­bren­nungs­anlage werden konkreter. Die Anlage soll in Root realisiert werden. Die Papierfabrik Perlen könnte die Abwärme nutzen und Heizöl sparen.

Drucken
Teilen
Blick in den Bunker der KVA in Luzern. (Bild Fabian Biasio/Neue LZ)

Blick in den Bunker der KVA in Luzern. (Bild Fabian Biasio/Neue LZ)

Das visionäre, um die 300 Millionen Franken teure Bauwerk soll östlich an die Papierfabrik Perlen angrenzen. Dies ist eins der Resultate aus einer Machbarkeits­studie zum Projekt «Energie aus Abfall Perlen.»

Dieses sieht vor, dass die neue KVA die Papierfabrik Perlen mit Abwärme versorgt. Die Papierfabrik könnte dadurch jährlich 25 Millionen Liter Heizöl sparen. Die neue KVA würde die bestehende im Ibach ersetzen. Diese ist veraltet und müsste für viel Geld saniert werden.

Über den Stand der Dinge orientierten am Dienstag an einer Medienkonferenz Vertreter der Gemeinden Root und Buchrain, des Gemeindeverbandes für Kehrrichtbeseitung Luzern (GKLU) sowie der Papierfabrik Perlen und des Kantons Luzern. «Dieses Projekt ist ein Meilenstein in Sachen Abfallentsorgung», sagte Stefan Roth, Präsident Geschäftsprüfungskommission der GKLU.

Ob die neue Kehrichtverbrennungsanlage gebaut wird, soll bis im Herbst klar sein. Dann entscheidet die GKLU über den 7 Millionen Franken-Projektierungskredit. Voraussetzung ist, dass sich ein Grossteil der Zentralschweizer Kehrichtverbände beteiligen und ihren Müll in Perlen entsorgen.

Luca Wolf

Mehr zum Thema lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Luzerner Zeitung.