ZENTRALSCHWEIZ: «Heissi Marroni!» – Vermehrt aus der Region

Kastanienprodukte aus der nächsten Umgebung: ein Projekt soll das möglich machen. 900 neue Bäume werden deshalb gepflanzt.

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Andreas Rudow in einem Kasta­nienhain in Weggis. (Bild Boris Bür­gisser/Neue LZ)

Andreas Rudow in einem Kasta­nienhain in Weggis. (Bild Boris Bür­gisser/Neue LZ)

Nicht nur Äpfel, Birnen oder Nüsse sind wichtige Nahrungsmittel, die auf Zentral­schweizer Bäumen wachsen. Vor einigen Jahrhunderten gehörten auch die Kasta­nien dazu. Davon ist der Forstingenieur Andreas Rudow aus Baden überzeugt. «Das sieht man an den vielen alten Baumbeständen, und es geht auch aus historischen Dokumenten hervor», sagt er.

Zusammen mit der Interessensgemeinschaft Pro Kastanie Zentralschweiz hat er es sich zum Ziel gemacht, einige der alten Kastanienhaine rund um den Vierwaldstättersee wieder aufleben zu lassen. So sollen die gerade zu dieser Jahreszeit beliebten essbaren Früchte künftig wieder vermehrt aus unserer Region stammen.

Und das im grossen Stil: Auf knapp 19 Hektaren sollen bis 2011 insgesamt 16 Kastanienhaine restauriert werden und teilweise ganz neu entstehen. Acht davon im Kanton Luzern und je zwei in den Kantonen Nidwalden, Obwalden, Uri und Schwyz. Das Know-how stammt aus ähnlichen Projekten im Tessin, wo die meisten Kastanien der Schweiz stehen.

Corinne Schweizer

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Luzerner Zeitung und ihren Regionalausgaben.