ZENTRALSCHWEIZ: Hochwassersituation dürfte sich verschärfen

Die starken Regenfälle der letzten Tage sorgen für Überschwemmungen, Erdrutsche und gesperrte Strassen. Doch die Gefahr ist noch nicht gebannt: Am Dienstagnachmittag erreicht uns bereits die nächste Kaltfront mit Regen.

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Spezialisten begutachten die Abrissstelle. (Bild: PD)

Spezialisten begutachten die Abrissstelle. (Bild: PD)

Mit dieser gebe es kräftige, teils auch mit Gewittern durchsetzte Schauer, teilte Meteonews am Montag mit. Besonders in der Nacht auf Mittwoch falle verbreitet Regen. Bis Mittwochmittag könnten es nochmals 20 bis 50 Liter pro Quadratmeter sein.

Dies könnte dann besonders im Berner Oberland, in der Zentralschweiz und im Unterwallis zu weiter steigenden Wasserständen und erhöhter Erdrutschgefahr führen, heisst es in der Mitteilung. In diesen Gegenden ist die Lage jetzt schon angespannt.

Von Freitag bis zum (heutigen) Montag fiel in der Gemeinde Boltigen im Berner Oberland am meisten Regen, wie aus der Mitteilung weiter hervorgeht. Dort waren es 124 Liter pro Quadratmeter. Auf dem Napf im Emmental fielen rund 100 Liter pro Quadratmeter. Über 90 Liter wurden in Lenk BE und Langnau im Emmental BE gemessen.

sda/rem

HINWEIS:
Laufend aktualisierte Wetterprognosen auf www.luzernerzeitung.ch/wetter

Neuenburgersee bei Yverdon-les-Bains (Bild: Keystone)
29 Bilder
Nidau am Bielersee (Bild: Keystone)
Nach dem Hundewetter stehen im Bereich Rütistrasse in Sarnen einige Häuser fast schon im Wasser. (Bild: Corinne Glanzmann)
Stephan Flury vom Sarner Gemeindeführungsstab beobachtet den Pegel des Sarnersees im Seefeld. (Bild: Corinne Glanzmann)
Viel fehlt nicht mehr, bis der Fluss übers Ufer tritt: die Sarneraa beim Rathaus. (Bild: Adrian Venetz / Neue OZ)
Die Sarneraa fliesst ruhig, aber ziemlich hoch dahin. (Bild: Corinne Glanzmann)
Die Engelbergeraa am Montagmittag beim Hostettenwehr in Oberdorf. (Bild: Markus von Rotz / Neue NZ)
Die Engelbergeraa in Nidwalden geht nach heftigen Niederschlägen der vergangenen Tage hoch. Auf dem Bild auf der Höhe des Einflusses Buoholzbachs bei Dallenwil in die Engelbergeraa. (Bild: Markus von Rotz / Neue NZ)
In Horw musste der Bagger ran: Die Seestrasse wurde von einem Hangrutsch verschüttet. (Bild: Gemeinde Horw)
Die Strasse bleibt vorübergehend gesperrt. (Bild: Gemeinde Horw)
Der Erdrutsch vom gegenüberliegenden Seeufer aus fotografiert. (Bild: Leserbild Nicole Hasler)
Tierpark Dählhölzli in Bern (Bild: Keystone)
Eichholz bei Bern (Bild: Keystone)
Matte-Quartier in Bern (Bild: Keystone)
Aare in der Elfenau bei Bern. (Bild: Keystone)
Aare im Matte-Quartier in Bern. (Bild: Keystone)
Thunersee in Gwatt bei Thun. (Bild: Keystone)
Holzbrücke in Thun: Die Schleusen sind ganz offen. (Bild: Keystone)
Überschwemmtes Kulturland in Toffen im Gürbetal. (Bild: Keystone)
Rheinufer bei Basel. (Bild: Keystone)
Vex im Wallis (Bild: Keystone)
Vièze bei Monthey im Wallis.
Die Gefahrenkarte von Meteo Schweiz am Montagnachmittag. Gelb: mässige Gefahr. Orange: erhebliche Gefahr. Rot: grosse Gefahr (Bild: Meteo Schweiz)
Die SBB-Bahnlinie zwischen Bern und Freiburg war wegen eines Erdrutsches am Sonntag unterbrochen. (Bild: SBB)
Arve bei Genf. (Bild: Keystone)
Arve bei Genf. (Bild: Keystone)
St-Gingolph, Wallis. (Bild: Keystone)
St-Gingolph, Wallis. (Bild: Keystone)
St-Gingolph, Wallis. (Bild: Keystone)

Neuenburgersee bei Yverdon-les-Bains (Bild: Keystone)