ZENTRALSCHWEIZ: Immobilien der Schweizer Armee verlottern

Der Geldmangel wird zum Sicherheits­risiko. Weil Dächer den Soldaten auf den Kopf zu fallen drohen, muss der Verteidigungs­minister Gebäude schliessen - auch in der Zentralschweiz.

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Auf dem Flugplatz Kägiswil mussten zwei Hangars abgerissen werden. (Archivbild Robert Hess/Neue OZ)

Auf dem Flugplatz Kägiswil mussten zwei Hangars abgerissen werden. (Archivbild Robert Hess/Neue OZ)

Der Schweizer Armee steht von Jahr zu Jahr weniger Geld zur Verfügung. Mittlerweile stehen ihr jährlich noch rund 4,3 Milliarden Franken zu Verfügung. Das bleibt nicht ohne Folgen, wie Verteidigungsminister Ueli Maurer bei einem Auftritt in Luzern beklagte: «Es gibt immer mehr Armee-Immobilien, die wir nicht mehr betreten dürfen.» Grund, so der SVP-Bundesrat: «Wir müssen Angst haben, dass den Soldaten die Dächer auf den Kopf fallen.»

In der Zentralschweiz sind die Flugplätze Alpnach, Kägiswil und Buochs betroffen. In Kägiswil wurden drei Flugunterstände rückgebaut und fünf saniert. Zuvor waren sie für den Zutritt gesperrt. In Alpnach musste die Armee drei Flugunterstände zurückbauen und sechs sanieren. Auch hier war vorher der Zutritt gesperrt. In Buochs mussten sieben Unterstände zurückgebaut werden. Sechs Unterstände sind derzeit geschlossen, über das weitere Vorgehen muss noch entschieden werden.

Jürg Auf der Maur

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Sonntag in der «Zentralschweiz am Sonntag».