ZENTRALSCHWEIZ: In unserer Region gingen mehr Firmen pleite

Die Zahl der Firmenpleiten ist im Januar im Vergleich zum Vorjahresmonat leicht angestiegen. Im gleichen Zeitraum wurden in unserer Region aber auch weniger Firmen neu gegründet.

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In unserer Region gingen mehr Firmen Pleite als im Vorjahresmonat. (Symbolbild Keystone)

In unserer Region gingen mehr Firmen Pleite als im Vorjahresmonat. (Symbolbild Keystone)

Im Januar gingen in der Schweiz 351 Unternehmen in ein Insolvenzverfahren. Das entspricht einem Rückgang um vier Prozent, wie der Wirtschaftsinformationsdienst Bisnode am Freitag in einem Communiqué bekanntgab. In der Zentralschweiz mussten 49 Firmen Insolvenz beantragen, was einem Plus von 7 Prozent entspricht.

Schweizweit sank die Zahl der Firmenauflösungen um sechs Prozent auf 119 Fälle. In der Zentralschweiz wurden 30 Firmen aufgelöst, 7 Prozent mehr als im Vorjahresmonat.

In der Schweiz nahm nicht nur die Zahl der Pleiten ab, sondern auch die Zahl der Neugründungen: Insgesamt wurden im Januar 3150 Unternehmen neu ins Handelsregister eingetragen. Das ist eine Abnahme um zwei Prozent. Besonders deutlich war die Abnahme der Neugründungen im Tessin, gefolgt von der Zentralschweiz. In unserer Region wurden 392 Firmen neu gegründet, was einem Minus um 6 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat entspricht.

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pd/rem