ZENTRALSCHWEIZ: Kampf gegen Einbrecher: Verstärkte Präsenz der Polizei zeigt Wirkung

Mit der Kampagne «Bei Verdacht – Tel. 117» will die Polizei Einbrüche in Wohnquartieren verhindern – mit Erfolg, wie sich jetzt zeigt.

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Ein mit dem Kampagnenplakat beschriftetes Polizeifahrzeug fährt durch eine Wohngegend. (Bild Kapo SZ)

Ein mit dem Kampagnenplakat beschriftetes Polizeifahrzeug fährt durch eine Wohngegend. (Bild Kapo SZ)

Die Zentralschweizer Polizeikorps führten von Ende Oktober bis Ende Februar unter dem Slogan «Bei Verdacht – Tel. 117» eine Kampagne gegen Einbrüche in Wohngegenden durch. Dabei haben die Zentralschweizer Polizeikorps 500 Einbrüche registriert. Das entspricht einem Rückgang von 30 Prozent im Vergleich zur Vorjahreskampagne.

«Nebst der zusätzlichen Tätigkeiten der Polizei, zeigte es sich erneut, dass die Verdachtsmeldungen aus der Bevölkerung äusserst wertvoll waren», schreiben die Zentralschweizer Polizeikorps in einer gemeinsamen Mitteilung. Denn die Bürger könnten am besten beurteilen, ob jemand ins Quartier passe oder nicht. Dank der guten Unterstützung aus der Bevölkerung habe die Polizei dort präsent sein können, wo es am dringendsten nötig war. Die Polizei dankt der Bevölkerung für die aktive Mitarbeit

Verdächtige Beobachtungen sofort melden

Die Polizei ruft dazu auf, verdächtige Beobachtungen sofort zu melden. Setzen Sie sich deshalb umgehend via Telefon 117 mit der Polizei in Verbindung wenn:

  • sich unbekannte Personen in verdächtiger Weise in Ihrem Haus oder Ihrem Quartier aufhalten;
  • Fahrzeuge auffällig langsam durch Ihr Quartier fahren oder parkiert sind;
  • unüblicher Lärm oder unübliche Geräusche in Ihrem Haus oder aus der Nachbarschaft zu hören sind.

Die Polizei warnt: Greifen Sie niemals selber ein. Merken Sie sich Signalemente von Verdächtigen sowie Farbe, Marke und Kontrollschilder von verdächtigen Fahrzeugen. Es lohnt sich, das eigene Heim auf den Einbruchsschutz zu prüfen. Einerseits steht hierfür die Broschüre «Riegel vor!» der Schweizerischen Kriminalprävention zur Verfügung, andererseits bieten die Polizeikorps auch individuelle Sicherheitsberatungen an.

pd/rem