Zentralschweiz legt Olympia-Kandidatur auf Eis

Die Zentralschweiz legt ihre Bestrebungen zur Durchführung der Jugend-Winterolympiade im Jahr 2020 vorläufig auf Eis. Sie will vorerst die Volksabstimmungen zu der Bewerbung für die Olympischen Winterspiele 2022 im Bündnerland abwarten.

Drucken
Teilen
Die Zentralschweiz legt die Kandidatur für die Jugend-Winterolympiade auf Eis. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)

Die Zentralschweiz legt die Kandidatur für die Jugend-Winterolympiade auf Eis. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)

Die Zentralschweizer Regierungskonferenz (ZRK) ist sich laut einer Medienmitteilung vom Donnerstag bewusst, dass Swiss Olympic nicht zwei Bewerbungen aus dem eigenen Land unterstützen kann und dass die grossen Spiele in diesem Fall den Vorrang haben.

Fallen die Abstimmungen in Graubünden im März 2013 negativ aus, will die Zentralschweiz bereit sein und die Eingabe einer Bewerbung für die Jugend-Winterolympiade 2020 prüfen. Das Initiativkomitee soll das entsprechende Bewerbungsdossier bis Ende 2012 erarbeiten.

Die ZRK tagte am Donnerstag in Zug. Mit dabei waren auch Delegationen der assoziierten Mitgliedkantone Aargau und Zürich.

sda