ZENTRALSCHWEIZ: Lehrer: Luzern will Quereinsteiger zulassen

Der Lehrermangel spitzt sich drastisch zu. Auch in Luzern überlegt man sich darum mögliche Notmassnahmen.

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Wenn das Leherpult nicht mehr verwaist ist, freuen sich sogar die Schüler. (Karikatur Jals/Neue LZ)

Wenn das Leherpult nicht mehr verwaist ist, freuen sich sogar die Schüler. (Karikatur Jals/Neue LZ)

Er bereitet vielen Kantonen sorgen, auch in der Zentralschweiz: der Lehrermangel. Am Freitag nun starteten die Kantone Zürich, Bern, Aargau, beide Basel sowie Solothurn eine Initiative. Unter anderem wollen sie es Quereinsteigern ermöglichen, im Lehrerberuf Fuss zu fassen.

Eine Massnahme, die man sich auch in Luzern gut vorstellen kann, wie Charles Vincent von der Dienststelle Volksschul-bildung des Kantons Luzern sagt.

Denkbar ist, dass man den Quereinsteigern ein Diplom anbietet, das nur auf kantonaler Ebene und nicht von der Erziehungsdirektorenkonferenz anerkannt ist. Wer sich für den Quereinstieg interessiert, darf sich aber nicht zu viele Illusionen machen: Eine Eignungsabklärung ist unumgänglich; auch müsste eine pädagogisch-didaktische Ausbildung durchlaufen werden.

Kari Kälin

Den ausführlichen Artikel und ein Interview zum Thema lesen Sie am Samstag in der Neuen Luzerner Zeitung und ihren Regionalausgaben.