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ZENTRALSCHWEIZ: Mehr Betagte – aber weniger wohnen im Altersheim

In der Zentralschweiz lebten Ende 2015 8922 Betagte in Alters- und Pflegeheimen sowie Klöstern. Das sind 58 weniger als im Vorjahr. Die Betagten blieben im Schnitt 1,7 Jahre im Heim. Das durchschnittliche Eintrittsalter lag bei 82,1 Jahren.
Die Betagten verbringen durchschnittlich 1,7 Jahre in einem Heim. (Symbolbild LZ)

Die Betagten verbringen durchschnittlich 1,7 Jahre in einem Heim. (Symbolbild LZ)

Damit sank das durchschnittliche Eintrittsalter gegenüber 2014 um knapp vier Monate, wie aus Zahlen hervorgeht, die Lustat Statistik Luzern am Dienstag publizierte. Sie umfassen die sechs Zentralschweizer Kantone Luzern, Ob- und Nidwalden, Uri, Schwyz und Zug.

Die Aufenthaltsdauer in den Heimen war je nach Kanton unterschiedlich. Am längsten blieben Betagte im Schnitt in Nidwalden im Heim, nämlich 2,3 Jahre. Die kürzeste Aufenthaltsdauer hatte mit 1,5 Jahren der Kanton Obwalden. Die Betagten blieben jeweils gut zwei Monate weniger lang im Heim als im Jahr davor.

Die Betagten waren in 133 verschiedenen Zentralschweizer Heimen untergebracht. Diese verfügten total über 9346 Plätze und beschäftigten 12'379 Personen.

Insgesamt traten in der Zentralschweiz im vergangenen Jahr 5291 Personen neu in ein Heim ein. Gut ein Drittel von ihnen kehrte meist nach einem Kurzaufenthalt von wenigen Wochen wieder nach Hause zurück. Knapp die Hälfte der Neueingetretenen hatte zuvor zu Hause gewohnt. Viele wechselten aus einem Spital direkt ins Heim. (sda)

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