ZENTRALSCHWEIZ: Pegelstände der Flüsse sinken wieder

Nach dem Nachlassen der Niederschläge hat sich die Hochwasserlage an den Flüssen in der Zentralschweiz am Dienstagnachmittag entspannt. Die Pegel der Engelberger Aa, der Sarner Aa, der Kleinen Emme und der Muota gingen wieder zurück oder stiegen nicht mehr weiter an.

Drucken
Auch der Wasserstand der Sarneraa, hier ein Bild von MItte Juli, ist nicht weiter angestiegen. (Bild: Paul Küchler / Neue OZ)

Auch der Wasserstand der Sarneraa, hier ein Bild von MItte Juli, ist nicht weiter angestiegen. (Bild: Paul Küchler / Neue OZ)

In Nidwalden hob sich der Kantonale Führungsstab wieder auf, wie dessen Chef Urs Friedländer auf Anfrage sagte. Die Wetterlage habe sich beruhigt und der Pegelstand der Engelberger Aa sei gegenüber dem Morgen stark zurückgegangen und unter die Alarmwerte gesunken.

In Nidwalden seien den Behörden keine Hochwasserschäden gemeldet worden, sagte Friedländer. Auch in Obwalden, Schwyz und Luzern kam es gemäss Angaben der Polizeien zu keinen grösseren Schäden.

In Nidwalden hatten Behördenmitglieder regelmässige Kontrollgänge entlang den Flussläufen unternommen. Sie hatten sich zudem vorsorglich auf eine Räumung der Entlastungskorridore vorbereitet.

In Engelberg OW überwachte die Feuerwehr gemäss eigenen Angaben den Pegelstand der Aa. Auch hier bereiteten sich die Behörden vorsorglich auf ein Überschwappen vor.

Der Dauerregen und die aufgrund der zahlreichen Niederschläge mit Feuchtigkeit gesättigten Böden haben die Pegel zahlreicher Flüsse und Seitenbäche am Dienstag zunächst rasch ansteigen lassen. Für den Vierwaldstättersee erwartete das Bundesamt für Umwelt den höchsten Pegelstand zwischen 18 Uhr am Dienstag und 12 Uhr am Mittwoch. (sda)

Etwas gesehen und fotografiert?

Überschwemmung? Heftiger Regen? Erdrutsch? Haben Sie etwas fotografiert? Dann werden Sie Leserreporter! Schicken Sie uns Ihr Bild und/oder Video an redaktion.online@luzernerzeitung.ch Für besonders spektakuläre Bilder winkt ein Honorar.