ZENTRALSCHWEIZ: Rega rückt viermal zu Forstunfällen aus

Das milde Wetter sorgten am Wochenende für gute Bedingungen für Waldarbeiten. Dabei kam es allerdings auch zu folgenschweren Unfällen: Allein am Samstag flog die Rega vier Einsätze in Folge von Unfällen bei Arbeiten im Forst.

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Eine Rega-Helikopter in der Luft. (Archivbild Guido Röösli/Neue LZ)

Eine Rega-Helikopter in der Luft. (Archivbild Guido Röösli/Neue LZ)

In Trubschachen, in Erstfeld, im Taminatal und am Hallwilersee verletzten sich insgesamt vier Privatpersonen bei Forstarbeiten dermassen schwer, dass die Schweizerische Rettungsflugwacht Rega aufgeboten werden musste. Da die Arbeiten oft im steilen, unwegsamen Gelände abseits von Wegen und Strassen ausgeführt werden, ist die Rettung mit dem Helikopter oft die sinnvollste Massnahme.

In einem Fall entfachte die alarmierende Person mit Zeitungspapier ein kleines Feuer; der aufsteigende Rauch zeigte dem Rega-Piloten die genaue Position der Unfallstelle.

Forstarbeiten sind gefährlich und sollten deshalb keinesfalls alleine ausgeführt werden, heisst es in der Rega-Medienmitteilung vom Sonntag. Die konsequente Einhaltung der Sicherheitsregeln und geeignete Ausrüstung sind unerlässlich. Ebenfalls müssen Arbeitende ihre genaue Position kennen und es muss sichergestellt sein, dass im Notfall rasch Hilfe alarmiert werden kann (Natel-Empfang gewährleistet).

pd/bac