ZENTRALSCHWEIZ: Schifffahrt: Unmut wegen neuer Promillegrenze

Ab 2014 kann schweizweit gebüsst werden, wer mit 0,5 Promille Boot fährt. In Luzern fürchtet man Schikane-Kontrollen.

Aleksandra Mladenovic
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Reger Bootsverkehr gestern Nachmittag im Luzerner Seebecken. (Bild Philipp Schmidli)

Reger Bootsverkehr gestern Nachmittag im Luzerner Seebecken. (Bild Philipp Schmidli)

Wer mit 0,5 Promille Alkohol im Blut Boot fährt, soll ab 2014 schweizweit bestraft werden können. Die neue Binnenschiffahrtsverordnung des Bundes wird in der Zentralschweiz in Frage gestellt. «Wieder ein Verbot mehr. Ich hoffe, dass die Bootsfahrer künftig nicht mit übermässigen Kontrollen schikaniert werden», sorgt sich René Untersee, Geschäftsführer der St.-Niklausen-Schiffgesellschaft Lake Lucerne. Und auch Markus Lüchinger, Präsident des Bootsvereins Vierwaldstättersee, sagt: «Die Alkoholkontrolle gibt es bei uns in Luzern ja bereits. Soll künftig mehr kontrolliert werden?»

Die Schifffahrtsgesellschaft Vierwaldstättersee (SGV), begrüsst die neue Promillegrenze-Verordnung.

Gemäss Polizei kaum Probleme

Wasserpolizei Luzern und Zuger Polizei erklären auf Anfrage der «Neuen Luzerner Zeitung», dass das Problem alkoholisierter Bootsfahrer kaum bestehe. Auf dem Vierwaldstättersee gilt bereits heute eine 0,8-Promillegrenze.

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