Zentralschweiz
Sieben Personen vorläufig festgenommen: Polizei zieht positives Fazit nach interkantonalen Grosskontrollen

In den Wochen 44 und 45 wurden auf der Nord-/Süd-Achse interkantonale polizeiliche Grosskontrollen durchgeführt. Es wurden verschiedene Strafverfahren eröffnet und Ordnungsbussen ausgestellt.

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Bei koordinierten kriminal-, sicherheits- und verkehrspolizeilichen Kontrollen der Polizeikorps der Zentralschweiz, Graubünden und Tessin wurden an vier Tagen auf der Nord-/Süd-Achse über 1060 Personen und 500 Fahrzeuge kontrolliert. Das heisst es in einer Mitteilung der Kantonspolizei Obwalden. Neun polizeilich gesuchte Personen seien angehalten und sieben Personen vorläufig festgenommen worden.

Weiter seien 13 Personen wegen Besitzes und Handels gegen das Betäubungsmittelgesetz zur Anzeige gebracht worden, gegen das Ausländer- und Integrationsgesetz hätten elf Personen verstossen. Dabei bestehe in einem Fall der Verdacht auf Menschenhandel. Wegen Widerhandlung gegen das Strassenverkehrsgesetz müssen sich 15 Personen verantworten, heisst es weiter. Bei drei Fahrzeuglenkenden sei mangels Fahrfähigkeit der Führerausweis entzogen worden. In zwei Fällen sei es zu Sicherstellungen von Waffen gekommen und in vier seien Widerhandlungen im Bereich des Zollgesetzes festgestellt worden.

Seit Jahren führen die Polizeikorps der Zentralschweiz, Graubünden und Tessin mit Unterstützung der Grenzwache, Transport- und Militärpolizei und Fedpol koordinierte kriminal-, sicherheits- und verkehrspolizeiliche Grosskontrollen durch. Diese fanden während der Wochen 44 und 45 an verschiedenen Orten in der Zentralschweiz, Tessin und Graubünden primär auf der Nord-/Süd-Achse auf dem Strassen- als auch auf dem Eisenbahnnetz statt. Die Polizei und ihre Partner ziehen in der Mitteilung eine positive Bilanz. Die Resultate würden zeigen, dass solche Kontrollen auch künftig auf der polizeilichen Agenda bleiben. (fmü)

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