ZENTRALSCHWEIZ: So fährt man sicher mit dem E-Bike

Immer mehr Zweiradlenker nutzen Fahrräder mit Tretunterstützung. Dabei gibt es einige Dinge zu beachten, denn E-Bikes verhalten sich nicht gleich wie herkömmliche Fahrräder.

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E-Bikes sind im Trend. (Bild bfu)

E-Bikes sind im Trend. (Bild bfu)

Grundsätzlich gibt es zwei Typen, solche mit Tretunterstützung bis 25 km/h und solche bis 45 km/h. Für das Lenken des letzteren Typs muss man mindestens 14 Jahre alt sein und über die Führerausweiskategorie M verfügen. Bei diesem ist das Tragen des Velohelms obligatorisch, bei den anderen ist es freiwillig.

Die Polizei rät auf sämtlichen Fahrradtypen – also auch auf denen ohne Tretunterstützung – einen Velohelm zu tragen. Das im Interesse der eigenen Sicherheit: Nur zu oft erleiden Zweiradlenker Kopfverletzungen, die ihnen mit einem Helm erspart geblieben wären.

Wie bei sämtlichen Fahrzeugen ist ein guter Zustand die wichtigste Voraussetzung, um sicher unterwegs zu sein. Die Bremsen und Reifen von E-Bikes sind stärkeren Belastungen ausgesetzt, weshalb sie auch mehr Verschleiss aufweisen.

Generell sind E-Bike-Lenker schneller unterwegs als andere Velofahrer, was zusammen mit dem höheren Gewicht den eigenen Bremsweg verlängert. Beträgt der Bremsweg eines Fahrrads bei 15 km/h 10,1 Meter, so braucht ein Fahrrad mit Tretunterstützung bei der gleichen Geschwindigkeit 18,8 Meter.

Aber auch andere Verkehrsteilnehmer unterschätzen oft die Geschwindigkeit von E-Bikes, weil sie auf den ersten Blick nicht von normalen Velos unterschieden werden können. Wichtig: Defensiv fahren.

Veloanhänger dürfen mit beiden Fahrzeugkategorien verwendet werden und bieten den Kindern mehr Schutz, als ein Velositz. Helle Kleidung oder eine Warnweste tragen viel zur besseren Sichtbarkeit bei. Weitere Tipps des Bundesamtes für Unfallverhütung bfu zum sicheren Velofahren finden sich unter www.lovevelo.ch.

Zentralschweizer Polizeikorps