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ZENTRALSCHWEIZ: So gelingt das Feuerwerk am 1. August

Wenn es am Nationalfeiertag dunkel wird, bringen Raketen oder Vulkane nicht nur Kinderaugen zum Strahlen. Leider birgt das Zünden von Feuerwerk auch Gefahren.
«Unerwünscht» oder ein toleriertes «Ventil»: Einzelne Gemeinden empfehlen ihren Bürgern, auf private Feuerwerke zu verzichten (Symbolbild). (Bild: Keystone)

«Unerwünscht» oder ein toleriertes «Ventil»: Einzelne Gemeinden empfehlen ihren Bürgern, auf private Feuerwerke zu verzichten (Symbolbild). (Bild: Keystone)

Feuerwerk gehört zum Nationalfeiertag wie das Brot zur Cervelat. Leider kommt es in der Schweiz jedes Jahr zu zahlreichen Bränden und Verbrennungen. Die Gebäudeversicherung Zug präsentiert deshalb in einer Medienmitteilung verschiedene Sicherheitstipps – damit «aus dem Feiertag bestimmt kein Feuertag» wird.

Beim Kauf sollte man sich die Handhabung der Feuerwerkskörper erklären und sich beraten lassen. Gebrauchsanweisungen und Sicherheitsbestimmungen werden am besten in Ruhe und bei Tageslicht gelesen. Das gekaufte Feuerwerk sollte an einem kühlen, trockenen und vor Kinderhand geschützten Ort aufbewahrt werden. In der Nähe von Feuerwerk ist Rauchen strikte verboten. Auf dem Festplatz muss der Feuerwerk-Vorrat gut vor Funkenwurf geschützt werden. Vor dem Zünden sollten eine Löschdecke, ein Feuerlöscher und ein Eimer mit Wasser bereitgestellt werden. Dieser dient im Notfall nicht nur zum Löschen von kleinen Bränden, sondern auch zum Kühlen von Verbrennungen.

Sicherheitsabstand muss eingehalten werden

Es ist verboten, in Menschenansammlungen oder auf Balkonen Feuerwerkskörper abzubrennen. Je nach Grösse der Feuerwerkskörper muss zu Gebäuden, Bäumen, Getreidefeldern und Waldrändern ein Sicherheitsabstand von 40 bis 200 Metern eingehalten werden (Sicherheitshinweis auf Feuerwerksartikel beachten).

Um Gebäude vor verirrten Raketen zu schützen, Dachluken, Fenster und Balkontüren schliessen und Sonnenstoren einziehen. Feuerwerk darf niemals in der Hand abgefeuert werden. Raketen werden am sichersten in einer im Boden verankerten Flasche oder einem Rohr gezündet, Vulkane auf eine feuerfeste, ebene Unterlage gestellt. Basteleien an Eigenkreationen oder das Verbinden von mehreren Feuerwerkskörpern zu einem «Superding» sind gefährlich und darum verboten. Vorsicht ist auch bei Blindgängern angebracht. Brennt ein Feuerwerkskörper nicht ab, sollte man sich diesem frühestens nach fünf Minuten nähern und keinesfalls versuchen, diesen nochmals anzuzünden. Besser ist es, den Blindgänger mit Wasser zu übergiessen, um ihn zu entschärfen. Allenfalls kann er ins Verkaufsgeschäft zurückgebracht werden, und die Käufer erhalten ihr Geld zurück.

Feuerwerk gehört nicht in die Hände von Kleinkindern. Verbote während der Feier helfen erfahrungsgemäss wenig. Besser ist es, älteren Kindern den richtigen Umgang mit Feuerwerk zu zeigen und diese zu beaufsichtigen. Auch Jugendliche sind sich der Gefahren oft nicht bewusst. Deshalb unbedingt die Altersangaben auf den Feuerwerksartikeln beachten.

Und wenn doch etwas passiert: Leichte Verbrennungen können unter kaltem Wasser gekühlt werden. Bei Anzeichen von schwereren Verletzungen sollte unverzüglich ein Arzt oder die Notrufnummer 144 alarmiert werden. Sollte es trotz aller Vorsicht zu einem Brand kommen, sich und andere in Sicherheit bringen und unverzüglich die Feuerwehr unter der Notrufnummer 118 alarmieren. (red)

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