Zentralschweiz stöhnt unter der Hitze

Die Zentralschweiz hat einen weiteren Hitzetag hinter sich. An vielen Orten wurden die höchsten Temperaturen des Jahres gemessen.

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In vielen Regionen der Zentralschweiz wurden am Dienstagnachmittag nochmals sehr heisse Temperaturen gemessen. So gab es in Honau und in Kriens mit je 33,0 Grad die heissesten Werte des bisherigen Jahres.

Keine Juni-Hitzerekord für Luzern

Auch in Hitzkirch (32,9), Triengen (32,8), Küssnacht (32,8), Schwyz-Seewen (32,8) und Luzern (32,4) wurden bisherige Jahreshöchstwerte gemessen. Der historische Hitzerrekord für Ende Juni aus dem Jahr 2003 wurde nicht erreicht: Damals gab es in der Stadt Luzern 34,3 Grad (23. Juni). Auch in Cham (32,0), Sursee (31,8) und in Erstfeld (31,8 Grad) war es deutlich heisser als 30 Grad.

Laut Angaben von Meteomedia war es auch in der Höhe sehr warm: Auf Rigi-Kulm wurde 20,9 Grad, auf dem Pilatus 18,2 Grad gemessen.

Tropennacht auch auf Mittwoch

Mit 34,2 Grad war es schweizweit im Niederamt im Kanton Solothurn am Dienstag am wärmsten. Die Nacht auf Montag hatte zuvor kaum Abkühlung gebracht. An zahlreichen Orten sank die Temperatur nicht unter 20 Grad. Meteorologen sprechen in solchen Fällen von einer Tropennacht. Auch in der Nacht auf Mittwoch dürften die Temperaturen nicht unter 20 Grad sinken.

Hitze bald vorbei

Mit der grossen Hitze ist es aber bald vorbei. Spätestens am Mittwoch dürfte eine Kaltfront zu kühlerem Wetter führen.

rem/sda