ZENTRALSCHWEIZ / TESSIN: Engere Zusammenarbeit im Katastrophenfall

Die Zentralschweizer Kantone sowie der Kanton Tessin wollen im Sanitätsdienst bei Katastrophen enger zusammenarbeiten. Die Zentralschweizer Gesundheitsdirektorenkonferenz hat eine entsprechende Vereinbarung verabschiedet.

Merken
Drucken
Teilen
Einsatz nach einem Erdbeben auf dem Bürgenstock..Zum Glück handelt es sich hier nur um eine Katastrophenübung. (Bild: Dominik Wunderli / Neue LZ)

Einsatz nach einem Erdbeben auf dem Bürgenstock..Zum Glück handelt es sich hier nur um eine Katastrophenübung. (Bild: Dominik Wunderli / Neue LZ)

Der Vereinbarung zur engeren Zusammenarbeit im Sanitätsdienst bei Katastophen müssten erst noch die einzelnen Kantone zustimmen. Der Vertrag tritt in Kraft, sobald mindestens vier Kantone zugestimmt hätten, teilte die Zentralschweizer Gesundheitsdirektorenkonferenz (ZGSDK) am Donnerstag mit.

Die Vereinbarung regle die künftige Kooperation der zivilen Organisationen vor und bei Katastrophen und Notfällen im Rahmen des koordinierten Sanitätsdienstes, wie ihn der Bund vorgibt. Dazu zählten organisatorische und finanzielle Bestimmungen.

Neben Luzern, Uri, Schwyz, Zug, Ob- und Nidwalden beteiligt sich am gemeinsamen Vorgehen auch der Kanton Tessin. Aufgrund der Herausforderungen rund um den Gotthard habe sich in den vergangenen Jahren eine engere Zusammenarbeit der Zentralschweiz mit dem Tessin ergeben, teilte die ZGSDK mit.

(sda)