ZENTRALSCHWEIZ: Triste Aussichten für Traumhäuser am See

Rund um den Vierwaldstättersee liegen mehrere Top-Liegenschaften seit Jahren brach. Ein Immobilienexperte übt scharfe Kritik.

Ds
Drucken
Teilen
Eine der brach liegenden Liegenschaften am Vierwaldstättersee: Das Seehotel St. Niklausen in Horw. (Bild: Daniel Schriber / Neue LZ)

Eine der brach liegenden Liegenschaften am Vierwaldstättersee: Das Seehotel St. Niklausen in Horw. (Bild: Daniel Schriber / Neue LZ)

Es ist eine leidige Geschichte ohne Aussicht auf ein baldiges Happy End. Rund um den Vierwaldstättersee gibt es mehrere attraktive Liegenschaften, die trotz ihrer fabelhaften Lage seit Jahren leer stehen. Prominente Beispiele hierfür sind das ehemalige Seehotel St. Niklausen in Horw und die «Angelfluh» in Meggen. Beim Luzerner Immobilienexperte Bruno Sigrist sorgt dies für Unverständnis. Für ihn ist klar: «Es fehlt an den richtigen Leuten mit den richtigen Visionen.» Sigrist ist davon überzeugt, dass sowohl bei der «Angelfluh» als auch in St. Niklausen ein grosses wirtschaftliches Potenzial vorhanden ist. «St. Niklausen ist prädestiniert für einen modernen Hotelbetrieb.» Alles, was es dafür brauche, seien ein gescheites Projekt, ein Konzept und überzeugte Investoren. «Doch leider gibt es überall Leute, die sich querstellen.»

Neue Wohnungen in Stansstad

Auch ausserhalb von Luzern gibt es Häuser am See, die seit Jahren ungenutzt bleiben. Beim Restaurant Ländi in Gersau sind die Türen schon lange geschlossen. Weit herum bekannt ist zudem das frühere Hotel Acheregg in Stansstad. Immerhin: Bei dem Haus, das einen besonders verlotterten Eindruck macht, sollen nach jahrelangem juristischem Hickhack noch diesen Monat die Abrissbagger auffahren. Geplant ist ein neues Mehrfamilienhaus mit 16 Wohnungen und 22 Bootsplätzen.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der Zentralschweiz am Sonntag oder als AbonnentIn kostenlos im E-Paper.