ZENTRALSCHWEIZ: Viel Arbeit für Feuerwehr nach Unwetter

Das Gewitter vom Donnerstagabend führte mancherorts zu Wasserschäden in Häusern und Wohnungen. Verletzt wurde niemand. Die Feuerwehren standen im Dauereinsatz.

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Ein Blitz über Sursee. (Bild: Leserbild Timur Babacanli)

Ein Blitz über Sursee. (Bild: Leserbild Timur Babacanli)

Am Donnerstagabend regnete und stürmte es heftig über der Zentralschweiz. Wie die Luzerner Polizei in einer Mitteilung vom Freitagmorgen schreibt, trafen am Donnerstag bis nach 20 Uhr bei ihrer Einsatzzentrale unzählige Schadensmeldungen. Insbesondere sei die Stadt Luzern betroffen gewesen.

Bei der Feuerwehr der Stadt Luzern gegen gemäss Mitteilung über 70 Schadensmeldungen ein. Wie Andreas Schmid vom Feuerwehrinspektorat gegenüber der Nachrichtenagentur sda sagte, sei vor allem das Quartier Würzenbach, das Gebiet um das Verkehrshaus und einige Agglomerationsgemeinden wie Buchrain und Ebikon von den Regengüssen betroffen gewesen. Das Gewitter entlud sich kurz nach 20.30 Uhr.

Wie die Polizei schreibt, seien auch Liftschächte und zum Teil Wohnungen von Wassereinbrüchen betroffen gewesen. Teilweise seien Strassen wegen des Wassers kaum noch passierbar und mit Geröll verschmutzt gewesen. Verletzt wurde niemand. Die örtlichen Feuerwehren standen im Dauereinsatz.

Die Strasse zwischen Luzern und Meggen wurde im Bereich Seeburg bis 23.30 Uhr wegen Überflutung und Geröll gesperrt. Im Gebiet rund um das Verkehrshaus waren Strassen für kurze Zeit ebenfalls gesperrt, weil das Wasser nicht mehr ablaufen konnte. Demzufolge war auch der Busbetrieb in der Stadt zeitweise unterbrochen. Es kam zu längeren Staus.

Gewitterschäden in Oberiberg und Küssnacht

Die Einsatzzentrale der Kantonspolizei musste die Feuerwehren von Oberiberg und Küssnacht aufbieten, weil an mehreren Orten grössere Wassermassen in Keller eingedrungen und in Garagen abgestellte Autos überflutet worden waren. Personen kamen nach Kenntnis der Kantonspolizei Schwyz keine zu Schaden.

pd/kst/zim/sda

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