ZENTRALSCHWEIZ: Weniger Jugendliche in Erziehungseinrichtungen

Die Zahl der Zentralschweizer Jugendlichen, die in einer stationären Erziehungseinrichtung sind, hat sich 2013 um fast 15 Prozent auf 355 verringert. Dies zeigt eine aktuelle Auswertung der Sozialdirektorinnen und -direktoren der Zentralschweiz.

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Im Jahr 2013 waren insgesamt 355 Jugendliche aus der Zentralschweiz in einer Jugendlichen in stationären Erziehungseinrichtungen mit einer Anerkennung des Bundesamtes für Justiz (216 in einer Einrichtung der Zentralschweiz und 139 in einer ausserregionalen Einrichtung). Gegenüber dem Jahr 2012 entspricht dies einer Abnahme um 62 Platzierungen, was zu einer tieferen Auslastung von 89 Prozent auf 87 Prozent gegenüber dem Vorjahr führte. Hingegen habe sich die durchschnittliche Belegungsdauer gegenüber den früheren Jahren (2012: 197 Tage und 2013: 236 Tage) leicht erhöht, teilte die Zentralschweizer Gesundheits- und Sozialdirektorenkonferenz am Donnerstag mit.

Die Konferenz erteilte den kantonalen Sozialämtern den Auftrag, die Entwicklung insbesondere der Notaufnahmeplätze, Plätze in stationären oder halbstationären Bereichen sowie Plätze für Schüler für die künftige Planung weiter zu verfolgen zu analysieren und wenn nötig den Handlungsbedarf aufzuzeigen.

sda/zim