ZENTRALSCHWEIZ: Widerstand gegen Kleinwasserkraftwerke

In der Zentralschweiz sind 66 neue Kleinwasser­kraftwerke geplant. Nun wehrt sich der Schweizerische Fischerei-Verband.

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Der Schweizerische Fischerei-Verband will den Bau von weiteren Kleinwasserkraftwerken stoppen, wie einer Medienmitteilung vom Montag zu entnehmen ist.

Die Kleinwasser­­­kraftwerke seien für die Energieversorgung unbedeutend, für die Fische aber tödlich, so die Begründung des Verbandes für den Widerstand. Der Bund fördert erneuerbare Energien, was dazu führe, dass Projekte interessant werden, welche sonst nicht rentabel wären und nicht realisiert würden. Diese Unterstützung seitens des Bundes habe zu einer Flut von Gesuchen geführt, welche unbedeutend seien für die Energieproduktion. Jedoch würden die Kraftwerke das Überleben und die Fortpflanzung der Fische verhindern.

Die Kantonalverbände des Schweizerischen Fischerei-Verbandes planen Einsprachen gegen solche Kraftwerke. Im Kanton Luzern sind 21 Kraftwerke geplant, in Nidwalden sechs, in Obwalden 5, in Schwyz sechs und im Kanton Uri 28.

ost