Zentralschweiz will die Filmförderung stärken

Die Filmförderung in der Zentralschweiz hinkt hinter anderen Regionen her. Das soll sich ändern. Bis 2014 will die Zentralschweizer Regierungskonferenz (ZRK) das Beitragsverfahren vereinfachen und die Beiträge erhöhen.

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Filmdreh zum Schweizer Film «Stärke 6» in Brunnen. (Bild: Themenbild Neue SZ)

Filmdreh zum Schweizer Film «Stärke 6» in Brunnen. (Bild: Themenbild Neue SZ)

Die Zentralschweizer Kantone geben viel weniger für die Filmförderung aus als beispielsweise Zürich und Bern. Man habe aber den Rückstand erkannt und wolle nun gemeinsam einen Schritt nach vorne machen, teilte die ZRK mit, die am Freitag zusammen mit den assoziierten Mitgliedkantonen Zürich und Aargau in Zug tagte.

Filmschaffende aus der Zentralschweiz seien benachteiligt, wenn es um nationale Fördergelder gehe, heisst es in der Medienmitteilung. Durch den rasanten technischen Wandel seien nicht nur die Produktionskosten gestiegen, auch das Filmschaffen allgemein sei professioneller geworden.

Die Konferenz der Kulturbeauftragten der Zentralschweiz (KBKZ) wurde beauftragt, die notwendigen Arbeiten für die Weiterentwicklung der Filmförderung an die Hand zu nehmen. Die Bildungsdirektoren- Konferenz der Zentralschweiz (BKZ) will 2013 Empfehlungen und Richtlinien für die Kantone verabschieden, die dann ab 2014 zur Anwendung kommen.

Anpassungen beim Kulturlastenausgleich

Ende 2012 läuft die erste Dreijahres-Periode des interkantonalen Kulturlastenausgleich aus. Mit ihm werden die Kantone Zürich und Luzern von den Kosten für Kultureinrichtungen mit überregionaler Ausstrahlung entlastet.

Für die zweite Abrechnungsperiode 2013-2015 wurden laut ZRK zwei Anpassungen vorgenommen. Ein neues Reglement ermöglicht eine einfachere Erhebung der Publikumsströme in den Kultureinrichtungen.

Ausserdem wird die Berichterstattung ausgebaut. Den beteiligten Kantonen wird empfohlen, die vorliegenden Regelungen für die neue Periode zu genehmigen.

sda