ZENTRALSCHWEIZ: Winteruniversiade: Kostenbeteiligung der Kantone geklärt

Im Jahr 2021 findet in der Zentralschweiz die Winteruniversiade statt. Der kantonale Kostenverteiler wurde nun definiert und die Messe Luzern AG als Geschäftsstelle gewählt.

Drucken
Teilen
In der Stadt Luzern finden  die Eröffnungs- und Schlussfeierlichkeiten der Winteruniversiade 2021 statt. (Bild: zvg)

In der Stadt Luzern finden die Eröffnungs- und Schlussfeierlichkeiten der Winteruniversiade 2021 statt. (Bild: zvg)

Im März hatte die Zentralschweiz in Brüssel vom internationalen Hochschulsportverband FISU den Zuschlag für die Winteruniversiade 2021 erhalten. Für die Umsetzung dieses Grossprojekts werden derzeit die Strukturen geschaffen, schreibt der Verein «Winteruniversiade Luzern-Zentralschweiz 2021» in einer Mitteilung.

Der Verein hat die Messe Luzern als Geschäftsstelle für die Veranstaltung gewählt. Als nächste Aufgabe gelte es nun für Messe Luzern-Verwaltungsratspräsident Urs Hunkeler ein starkes Organisationskomitee zusammenzustellen.

Budget auf die Kantone verteilt

Das Budget für die Winteruniversiade 2021 von 33,5 Millionen Franken wird sowohl von privater wie auch öffentlicher Hand getragen. Die Zentralschweizer Kantone und die Stadt Luzern beteiligen sich an den Kosten mit 13 Millionen Franken. Während der Grosse Stadtrat Luzern am 9. Juni 2016 über den Beitrag der Stadt in der Höhe von zwei Millionen befindet, haben sich die Kantone auf den Verteilschlüssel für ihren Beitrag in der Höhe von elf Millionen Franken geeinigt.

Der Kostenverteiler richtet sich neben der Kantonsgrösse auch nach der Anzahl und Art der Veranstaltungen, die in einem Kanton durchgeführt werden.

Die Winteruniversiade

Die Winteruniversiade ist nach den Olympischen Winterspielen weltweit der zweitgrösste Multisport-Anlass im Winter. Am Anlass, der alle zwei Jahre stattfindet, nehmen mehr als 2500 Personen teil. Es sind dies über 1600 Athleten und Athletinnen mit Betreuerstab. Startberechtigt sind Studentinnen und Studenten an Fachhochschulen und Universitäten im Alter von 17 bis 25 Jahren. Insgesamt nehmen jeweils Studierende von über 540 Hochschulen aus 50 verschiedenen Ländern teil.

pd/zfo