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ZENTRALSCHWEIZ: Zentralschweiz kandidiert für Winteruniversiade 2021

Alle zwei Jahre finden unter der Führung der Fédération internationale du sport universitaire (FISU) im Sommer und im Winter Multisport-Wettkämpfe für Studierende statt. Die Zentralschweiz soll nun für die Winteruniversiade 2021 kandidieren.
Die Destination Engelberg ist eines der Gebiete, welches als Austragungsort für die Wettkämpfe auf Schnee in Frage kommt. (Archivbild Neue OZ / Corine Glanzmann)

Die Destination Engelberg ist eines der Gebiete, welches als Austragungsort für die Wettkämpfe auf Schnee in Frage kommt. (Archivbild Neue OZ / Corine Glanzmann)

Die Zentralschweizer Regierungskonferenz hat entschieden, ein Dossier für die Kandidatur für die Winteruniversiade 2021 einzureichen. Dabei soll Luzern als Host City fungieren und die Austragungsorte befinden sich in den Zentralschweizer Kantonen. Der Zentralschweizer Regierungsrat kommt zum Schluss, dass sowohl für die Wettkämpfe auf Schnee als auch auf dem Eis bereits geeignete Anlagen bestehen. Um das Dossier für die Kandidatur vorzubereiten, beabsichtigt die Regierungskonferenz nun den Verein «Winteruniversiade 2021» zu gründen. Das Dossier für die Kandidatur muss im Herbst 2015 eingereicht werden.

Vorbereitungsgruppe hat Machbarkeit geprüft

Eine Vorbereitungsgruppe unter der Führung von Luzern Events habe in den vergangenen Monaten die Machbarkeit eines solchen Grossanlasses geprüft, meldet die Zentralschweizer Regierungskonferenz in einer Medienmitteilung. Die Gruppe sei zum Schluss gekommen, dass eine Winteruniversiade in der Zentralschweiz durchführbar sei, heisst es weiter. Gemäss der Vorbereitungsgruppe sind für alle Disziplinen bereits geeignete Anlagen vorhanden oder können mit kleinem Aufwand ergänzt werden.

Für die Wettkämpfe auf Schnee kommen die Destinationen Engelberg, Andermatt-Realp oder Stoos in Frage. Die Eisstadien in Engelberg, Küssnacht, Luzern, Seewen, Sursee und Zug eignen sich für die Wettkämpfe auf Eis. Wo welche Wettbewerbe stattfinden würden, ist noch nicht entschieden.

Winteruniversiade kostet 30 Millionen Franken

Die Kosten für die Durchführung des Grossanlasses belaufen sich gemäss Berechnungen der Zentralschweizer Regierungskonferenz auf knapp 30 Millionen Franken. Diese sollen von Sponsoren, dem Bund sowie den Kantonen aufgebracht werden. In einigen Kantonen sind dazu noch Parlamentsbeschlüsse notwendig, welche im Herbst beantragt werden. Eine Studie der Fachhochschule Luzern geht davon aus, dass die Winteruniversiade in der Region Zentralschweiz eine Brutto-Wertschöpfung von rund 70 Millionen Franken generieren würde.

pd/spe

Winteruniversiade

Unter der Führung der Fédération internationale du sport universitaire (FISU) finden alle zwei Jahre Multisport-Wettkämpfe für Studierende statt. Startberechtigt sind alle Studierenden zwischen 18 und 28 Jahren. An den Spielen nehmen jeweils über 2'500 Athleten und Athletinnen aus mehr als 40 Nationen teil.

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