ZENTRALSCHWEIZ: Zentralschweizer Seen gefrieren wieder

Einge Gewässer des Kantons Schwyz sind wegen der Kälte von einer dünnen Eisschicht überzogen. Auch im Kanton Zug gibt es erste Eisdecken. Noch sind aber keine Eisflächen freigegeben.

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Der Lauerzersee im Januar 2009. In diesem Jahr ist die Eisdecke noch nicht dick genug. (Archivbild Laura Vercellone/Neue SZ)

Der Lauerzersee im Januar 2009. In diesem Jahr ist die Eisdecke noch nicht dick genug. (Archivbild Laura Vercellone/Neue SZ)

Immer wieder begeben sich im Kanton Schwyz Personen auf Eisflächen um Schlittschuh zu laufen. Aus Sicherheitsgründen sollten jedoch nur Flächen betreten werden, die von den zuständigen Stellen frei gegeben worden sind, heisst es in einer Mitteilung der Kantonspolizei Schwyz. Im Kanton seien zurzeit keine Gewässer zum Betreten freigegeben. Personen, die nicht frei gegebene Eisflächen betreten, tun dies auf eigenes Risiko, heisst es weiter.

Seepolizei warnt vor dem Betreten der Eisflächen
Auf dem Zugerberger Löschweiher und auf dem Steinhauser Waldweiher haben sich ebenfalls bereits
geschlossene Eisdecken gebildet. Die Analysen der am Dienstag, 5. Januar, entnommenen Eisproben lassen jedoch keine Freigabe für die Bevölkerung zu, heisst es in einer Mitteilung der Zuger Strafverfolgungsbehörden.

Aufgrund der dünnen Eisschichten warnt die Zuger Seepolizei vor dem Betreten sämtlicher Zuger Gewässer. Die Freigabe der Gewässer erfolgt nach Kontrolle durch die Zuger Polizei in enger Absprache mit den Gemeindebehörden.

Private Teiche: Eigentümer zuständig
Im Kanton Schwyz sind die Gemeinden für die Sicherheit auf den Gewässern zuständig und können gefrorene Gewässer zum Betreten freigeben. Auf Teichen und Seen, die sich im Privatbesitz befinden, sind die Eigentümer für die Sicherheit zuständig.

ana