Zentralschweizer Corona-News vom 19. März

Das Corona-Virus hält derzeit die ganze Welt und somit auch die Zentralschweiz in Atem. Der Überblick zum sogenannten Sars-CoV-2-Virus im Zentralschweizer Live-Ticker.

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Das Wichtigste in Kürze

  • Die Infoline des Bundes: 058 463 00 00, Hotline Kanton Luzern 041 939 20 70 (Betriebszeiten: täglich 8-12 Uhr und 13.30-17 Uhr).
  • Nachbarschaftshilfe: Wir haben eine Übersicht von Projekten.
  • #hilfdimresti – die Take-away-Übersicht der Zentralschweiz

Die neusten Meldungen vom Donnerstag, 19. März

22:52 Uhr

Gratis Malbücher für Kinder
(rem) Die Druckerei Heller in Cham stellt Kindern kostenlos Malbücher zum Ausmalen zur Verfügung. Wer Interesse hat: n.izzi@hellerdruck.ch

Achtung: Die Malbücher sind aktuell wegen grosser Nachfrage nicht mehr erhältlich.

20:02 Uhr

Welttheater Einsiedeln verschoben
(rem) Die Welttheatergesellschaft Einsiedeln sieht sich gezwungen, das «Einsiedler Welttheater» in der Fassung von Lukas Bärfuss und in der Regie von Livio Andreina auf das nächste Jahr zu verschieben. Die Aufführungen hätten vom 17. Juni bis 5. September stattgefunden, heisst es in einer Mitteilung. Zurzeit wisse niemand, wie sich der Verlauf der Pandemie entwickeln werde. Darum helfen alle Überlegungen, die Spielperiode 2020 mit einem angepassten Terminplan zu retten, nicht weiter. Infos: www.einsiedlerwelttheater.ch

19:52 Uhr

Corona-Test vor der Mall of Switzerland in Ebikon
(rem) Auch in der MedCenter-Praxis in der Mall of Switzerland in Ebikon werden in Kürze Corona-Tests durchgeführt. Hierfür hat man zwischen dem Einkaufszentrum und dem Kino-Komplex eigens einen Container aufgebaut. Darin richtet das MedCenter eine Triage-Station ein. Lesen Sie mehr dazu hier

19:35 Uhr

Arzt fährt für den Corona-Test zu den Patienten
(rem) Im Kampf gegen das Corona-Virus setzt das Permanence MedCenter im Bahnhof Luzern neu auf Hausbesuche. Lesen Sie den Artikel hier

19:30 Uhr

Kriens öffnet Spielplätze bei Schulhäusern wieder – grössere Parks bleiben geschlossen
(rem) Maximal in Fünfergruppen dürfen die Kinder wieder bei Schulhausplätzen spielen. «Betreuungspersonen dürfen sich dort aber nicht in Gruppen aufhalten», sagt Matthias Senn, Leiter des Gemeindeführungsstabes.

18:01 Uhr

Zuger Kantonalbank schliesst acht Standorte
(jus) Die Zuger Kantonalbank konzentriert ihre physische Präsenz: Bis auf Weiteres bleiben die Geschäftsstellen in Hünenberg, Menzingen, Neuheim, Oberägeri, Rotkreuz, Steinhausen, Steinhausen-Zugerland und Walchwil für persönliche Besuche geschlossen und sind nur telefonisch erreichbar. Für «unaufschiebbare Fälle» bleiben die Filialen Baar, Cham, Unterägeri, Zug-Postplatz und Zug-Bahnhof nach telefonischer Voranmeldung geöffnet.

17:55 Uhr

Immer mehr Lebensmittelgeschäfte und Restaurants bieten jetzt einen Lieferservice an. Wie der Dorfladen in Schlierbach (LU) dies in die Praxis umsetzt, lesen Sie hier.

Philipp Arnold mit zwei Mitarbeiterinnen vor seinem Dorfladen in Schlierbach.

Philipp Arnold mit zwei Mitarbeiterinnen vor seinem Dorfladen in Schlierbach.

Bild: PD
17:50 Uhr

Emmen verschiebt Abstimmung über Wachstumsinitiative
(jus) Die Volksabstimmung zur Gemeindeinitiative «Emmen soll vernünftig in die Zukunft wachsen» und zum entsprechenden Gegenvorschlag findet nicht wie vorgesehen am 17. Mai statt, wie die Gemeinde bekannt gibt. Dies, weil bereits die angesetzten eidgenössischen bzw. kantonale Abstimmungen nicht durchgeführt werden. Der neue Zeitpunkt sei noch festzulegen.

17:30 Uhr

Stadt gewährt verlängerte Zahlungsfristen
(jus) Wegen der Corona-Krise verzichtet die Stadt Luzern mit sofortiger Wirkung auf das Erheben von Verzugszinsen für verspätete Zahlungen. Zudem werden ab sofort und bis zum 30. Juni keine Mahnungen verschickt oder Betreibungen eingeleitet, heisst es in einer Mitteilung. Die Regeln betreffen indes nicht die Steuer, weil für sie übergeordnetes Recht gilt. Zudem informiert die Stadt über Einschränkungen an ihren Schaltern:

  • Die Schalter des Arbeitsamts haben nur noch bis am Freitag, 20. März, geöffnet. 
  • Auf den Sozialen Diensten werden Anmeldungen für Sozialhilfe ab sofort nur noch telefonisch oder per Mail entgegengenommen.
  • Die öffentliche Planauflage für Bauausschreibungen am Hirschengraben 17 ist ab sofort geschlossen.
  • Die Abteilung Kultur und Sport ist nur per Mail oder telefonisch erreichbar.
  • Für Beglaubigungen bei der Stadtkanzlei ist eine telefonische Anmeldung unter 041 208 82 88 erforderlich
17:23 Uhr

Luzern soll Testzentrum für Corona-Virus erhalten
(jus) Der Kanton Luzern ist daran, ein Corona-Testzentrum zu errichten. Dies bestätigt der Luzerner Gesundheits- und Sozialdirektor Guido Graf auf Anfrage gegenüber SRF News. «Es wird ein Zentrum sein, zu dem man zufahren und den Test machen kann», sagt er. Innerhalb von 24 bis 48 Stunden würden die Getesteten das Ergebnis erhalten. Wo das Testzentrum zu stehen kommt und wie gross seine Kapazitäten sind, will die Kantonsregierung am kommenden Mittwoch bekanntgeben.

16:54 Uhr

Kanton Zug sagt Gemeindeversammlungen und kommunale Abstimmungen ab
(jus) Der Kanton Zug setzt die Empfehlungen des Bundes um und sagt die bevorstehenden Gemeindeversammlungen sowie kommunalen Wahlen und Abstimmungen vom 17. Mai ab. Dies teilt der Kanton am Donnerstagabend mit. Kantonale Abstimmungen wären an diesem Datum keine vorgesehen gewesen.

16:40 Uhr

Fast 1000 Gesuche für Kurzarbeit im Kanton Luzern
(jus) Bei WAS wira Luzern sind Stand Donnerstagmorgen 541 Gesuche um Kurzarbeit in Zusammenhang mit dem Corona-Virus eingegangen. Dazu kommen einige Hunderte, die noch nicht erfasst werden konnten. Gemäss einer Mitteilung des Kantons ist von einer Bearbeitungsfrist von rund einer Woche auszugehen.

Der Luzerner Regierungsrat fordert nach Rücksprache mit der Wirtschaft dringend weitergehende Unterstützungsmassnahmen, die über die vom Bund Mitte März gesprochenen Gelder im Umfang von 10 Milliarden Franken hinausgehen. «Der Bundesrat muss eine klare Führungsrolle mit schweizweit einheitlichen und abgestimmten Massnahmen für die Wirtschaft übernehmen», erklärt Wirtschaftsdirektor Fabian Peter.

Derweil erarbeitet das Justiz- und Sicherheitsdepartement des Kantons Luzern den Entwurf einer Notverordnung. Sie ermöglicht Lösungen, welche die politischen Rechte in Gemeinden während der COVID-19-Situation gewährleisten. So soll es mit der Notverordnung möglich sein, über Geschäfte an der Urne statt an Gemeindeversammlungen abzustimmen.

16:30 Uhr

Kantonale Abstimmung vom 17. Mai verschoben – Luzerner Gemeinderatswahlen finden statt
(jus) Der Regierungsrat verschiebt die Abstimmung über die Volksinitiative «Fair von Anfang an, dank transparenter Vormiete!» vom 17. Mai, wie er am Donnerstagnachmittag bekanntgibt. Der Regierungsrat nimmt Bezug auf den Entscheid des Bundesrates, der auf die Durchführung der eidgenössischen Volksabstimmung am selben Tag verzichtet hatte. Die Begründung lautete, dass für einen ordnungsgemässen Ablauf eine freie Meinungsbildung stattzufinden habe, was aufgrund der Situation mit dem Corona-Virus nicht garantiert sei.

Derweil finden die Gemeinderatswahlen vom 29. März nach heutigem Wissensstand statt, weil im Gegensatz zur Abstimmung vom 17. Mai der Prozess der Meinungsbildung weit fortgeschritten sei. Paul Winiker, Justiz- und Sicherheitsdirektor sagt:

«Würde der Bundesrat mit Blick auf COVID-19 einschneidendere Massnahmen verfügen, müssten wir die Lage jedoch neu beurteilen.»

Die Regierung ruft die Bevölkerung deswegen auf, so rasch wie möglich schriftlich zu wählen.

16:11 Uhr

SGV reduziert Fahrplan massiv
Vier Kurse von Montag bis Freitag, zwei Kurse am Wochenende: Die Schifffahrtsgesellschaft des Vierwaldstättersees (SGV) reduziert ihr Angebot bis auf Weiteres auf ein Minimum. Das hat Folgen: Für rund 400 Personen beantragt das Unternehmen Kurzarbeit.

15:28 Uhr

Ausgangsbeschränkung für Personen über 65 im Kanton Uri
(jus) Der Führungsstab des Kantons Uri erlässt per 19. März um 18:00 Uhr eine Ausgangsbeschränkung für Personen über 65 Jahre für das gesamte Kantonsgebiet. Diese Personen dürfen somit das Haus oder die Wohnung nicht mehr verlassen, heisst es in der Mitteilung am Donnerstagnachmittag. Ausgenommen sind Arztbesuche nach telefonischer Vorabsprache, Bestattungen im engsten Familienkreis oder Personen in systemrelevanten Funktionen des Gesundheitswesens. Das bedeutet:

«Lebensmitteleinkäufe müssen durch Angehörige, Nachbarn oder den Freiwilligendienst des SRK Uri vorgenommen werden.»

Spaziergänge allein oder zu zweit sind während maximal zwei Stunden pro Tag zulässig. Darin eingeschlossen ist das Ausführen von Haustieren. Der kantonale Führungsstab wird die Einhaltung dieser Massnahmen mit Hilfe der Polizei konsequent überwachen und durchsetzen.

An die Bevölkerung richtet der Führungsstab den Appell, auf jegliche Hausbesuche von Personen über 65 Jahre zu verzichten. Stattdessen könne der wichtige Kontakt telefonisch aufrecht erhalten werden.

15:11 Uhr

Umfrage des Gewerbeverbandes zeigt: Betriebe fordern schnelle finanzielle Unterstützung
(jus) Der KMU- und Gewerbeverband Luzern (KGL) hat seine 48 Gewerbevereine und 42 Berufs- und Branchenverbände nach der aktuellen Situation und dringlichen Handlungsfeldern befragt. Das Resultat macht klar: Viele Unternehmer erwarten schwerwiegende Auswirkungen und leiden unter einer grossen Unsicherheit.

Bild: KMU- und Gewerbeverband Luzern

Aufgrund der aktuellen Situation hat das Gewerbe insbesondere zwei Forderungen an Bund und Kanton: Eine schnelle finanzielle Unterstützung und unbürokratische Anträge für Kurzarbeit. In der Mitteilung schreibt der Gewerbeverband: «Die finanziellen Möglichkeiten sind in der Schweiz und im Kanton Luzern vorhanden und es muss jetzt schnell gehandelt werden.» Besonders die Liquidität der Microunternehmen mit weniger als 10 Mitarbeitenden, die im Kanton Luzern 88 Prozent aller Betriebe ausmachen, stelle ein zentrales Problem dar.

Bild: KMU- und Gewerbeverband Luzern
14:57 Uhr

Auch auf Pausenplätzen gilt: Abstand halten
(jus) Grundsätzlich ist die Anweisung des Bundesrates klar: Die Bevölkerung solle wenn immer möglich zu Hause bleiben und Gruppenbildungen vermeiden. Gerade bei schönem Wetter ist das Bedürfnis jedoch gross, nach draussen zu gehen. Dies soll auch in Luzern weiterhin möglich sein, schreibt die Stadt am Donnerstagnachmittag. Sie bittet aber alle und insbesondere die Eltern mitzuhelfen, das Corona-Virus einzudämmen, indem sie den Kindern bewusstmachen, dass auch sie jetzt Abstand zu ihren Spiel- und Lernkameraden halten müssen. Gemäss Mitteilung bleiben die Pausenplätze bis auf weiteres zugänglich.

«Die Stadt setzt nicht auf Verbote, sondern auf die Eigenverantwortung der Kinder, Jugendlichen und Eltern.»
Am Dienstag hatten die Schüler des Schulhauses Mariahilf ihr Material im Schulhaus abgeholt. Auf dem Pausenplatz zeigten sie, was sie unter «Social Distancing» verstehen.

Am Dienstag hatten die Schüler des Schulhauses Mariahilf ihr Material im Schulhaus abgeholt. Auf dem Pausenplatz zeigten sie, was sie unter «Social Distancing» verstehen.

Bild: Stadt Luzern
14:34 Uhr

Wegen geschlossenen Restaurants und Geschäften sorgen sich Wirte und Unternehmer in Nid- und Obwalden um ihre Existenz. Doch ans Aufgeben denken sie nicht – sondern haben im Gegenteil kreative Ideen. Hier lesen Sie mehr darüber.

13:55 Uhr

Veloläden reparieren weiterhin
(jvf) Die Sonne scheint, der Frühling ist da. In allen Veloläden herrscht Hochbetrieb. Seit Dienstag dürfen aber keine Kunden mehr beraten werden. Reparaturen werden allerdings weiterhin durchgeführt. Auch beim Interbike-Shop von Roland Leister an der Bireggstrasse in Luzern. So geht es: Reparatur-Auftrag ausfüllen, Velo abstellen und abschliessen, Schlüssel in Box werfen. Der Auftrag wird dann so schnell wie möglich ausgeführt.

13:46 Uhr

Fahrplananpassungen bei der Zentralbahn
(jus) Gemäss Angaben auf der Homepage der Zentralbahn fallen die S44 und die S55 ab sofort aus. Dabei handelt es sich um Zusatzkurse auf der Strecke Luzern-Sachseln (S55) bzw. Luzern-Stans/Wolfenschiessen (S44). Weitere Anpassungen folgen in den nächsten Tagen – hier geht es zur Übersicht.

13:35 Uhr

Generalversammlung der LUKB findet statt – aber ohne Aktionäre
(jus) Die Luzerner Kantonalbank wird ihre ordentliche Generalversammlung vom 8. April am Hauptsitz der Luzerner Kantonalbank (LUKB) unter Ausschluss der Aktionäre durchführen. Wer sein Stimm- und Wahlrecht trotzdem wahrnehmen will, muss dies mittels schriftlicher oder elektronischer Instruktion an den unabhängigen Stimmrechtsvertreter tun, wie die Bank mitteilt.

13:26 Uhr

Fünf Millionen Franken Soforthilfe für die Obwaldner Wirtschaft
(jus) Die Corona-Krise hat einschneidende Folgen für die Wirtschaft, insbesondere kleine Unternehmen und selbständig Erwerbende, zur Folge. Der Obwaldner Regierungsrat hat die Situation mit der Spitze der Obwaldner Kantonalbank analysiert und Stützungsmassnahmen beschlossen, wie es in einer Mitteilung am Donnerstagmittag heisst. So werden fünf Millionen Franken Soforthilfe insbesondere für Kleinstunternehmen zur Verfügung gestellt. Zudem unterstützt der Kanton betroffene Unternehmen mit weiteren Erleichterungen, darunter fallen etwa administrative Erleichterungen für die Kurzarbeit oder die kulante Berücksichtigung der persönlichen Lage bei Zahlungsschwierigkeiten.

13:20 Uhr

Bibliothek Kerns bietet Bücher zum Abholen an
(jus) Die Bibliothek Kerns ist derzeit geschlossen – doch die Bücher können trotzdem ausgeliehen werden. Wie das geht, ist auf der Website erklärt: Interessierte können im Online-Katalog stöbern und eine Liste mit den gewünschten Büchern an die Adresse bibliothek@kerns.ow.ch schicken. Die Bibliothek benachrichtigt den Kunden, an welchem Tag und um welche Zeit die Bücher vor dem Eingang der Bibliothek bzw. vor dem Pfarrhof abgeholt werden können.

11:46 Uhr

Unklare Rechtslage trotz Epidemieversicherung
Vergangenen Donnerstag hatte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Ausbreitung des Corona-Virus zur Pandemie erklärt. Nun stellt sich die Frage, ob die abgeschlossene Epidemieversicherung für die anfallenden Ertragsausfälle von Unternehmen greift. Gemäss einem Experten ist der Rechtsanspruch unklar.

11:26 Uhr

Luzerner Leichtathletikmeeting im Standby-Modus
(jus) In den vergangenen Wochen wurden viele Veranstaltungen abgesagt. Ist auch das Luzerner Leichtathletik-Meeting vom Mittwoch, 1. Juli in Gefahr? Gemäss Karl Vogler, Präsident von Spitzenleichtathletik Luzern, werden derzeit alle relevanten Kostenseiten runtergefahren und jegliche Arbeiten vertagt. Anfang Mai werde der nächste Zwischenentscheid getroffen.

11:15 Uhr

Kloster Einsiedeln überträgt Gottesdienste
Wegen der Vorschriften betreffend Corona-Virus ist der Besuch von Gottesdiensten nicht mehr möglich. Das Kloster Engelberg greift deshalb zu Liveübertragungen. Zu sehen sind die Gottesdienste übers Kabelfernsehen auf dem Kanal KEP-tv oder via Livestream auf der Website des Klosters.

Lesen Sie im Artikel, weshalb Abt Christian Meyer überzeugt ist, dass ihn die merkwürdige Situation mit leeren Kirchbänken nicht ablenken werde.

11:03 Uhr

Seit Montagmitternacht haben in der Schweiz alle Läden geschlossen, ausser sie verkaufen Lebensmittel, Medikamente oder Güter des täglichen Bedarfs. Der Altdorfer Gewerbecoach Roman Schön steht hinter dem verordneten Lockdown. Er verlangt aber, dass die Politik noch weitere Schritte geht.

10:49 Uhr

Trotz schönem Wetter nicht nach draussen gehen: Polizei appelliert an Bevölkerung
(jon) Die Empfehlungen des Bundes, zu Hause zu bleiben, werden nach wie vor von einem Teil der Bevölkerung ignoriert. Die Luzerner Polizei muss aktuell immer wieder intervenieren und Personen auf die Massnahmen hinweisen. Die Polizei appelliert deshalb an die Bevölkerung, trotz des schönen Wetters nicht nach draussen zu gehen - insbesondere, wer alt oder krank ist.

10:39 Uhr

Fünf-Personen-Regel bei Kindern: Marc Sidler, Präsident des Verbands der Kinderärzte, sagt, unter welchen Umständen Kinder noch nach draussen gehen können.

10:06 Uhr

Kantonsschule Alpenquai sagt Studienwoche und Exkursionen ab
(jus) Bis am 19. April müssen alle Schulen geschlossen bleiben. Nun werden auch für die Zeit danach erste Bestimmungen getroffen. Auf Weisung des Regierungsrats muss die Kantonsschule Alpenquai alle Exkursionen, Lager und Sprachaufenthalte bis Ende Schuljahr absagen, wie sie in einem Brief an die Eltern und Schülern schreibt. Als Folge davon entfällt auch die Studienwoche im Frühling. Stattdessen findet Unterricht nach Stundenplan statt – sofern dies Mitte Mai wieder möglich ist. Das geplante dreitägige Schnupperpraktikum in der 2. Klasse ist auch für alle Schüler abgesagt.

Bis Ende Schuljahr werden an der Kantonsschule Alpenquai keine Schulreisen mehr gemacht.

Bis Ende Schuljahr werden an der Kantonsschule Alpenquai keine Schulreisen mehr gemacht.

Symbolbild: Pius Amrein, Mörlialp
09:52 Uhr

Zwei junge Frauen aus der Region sind in Peru gestrandet
In Peru ist aufgrund der Corona-Krise für mindestens 15 Tage der Notstand verhängt worden. Zwei junge Frauen aus der Zentralschweiz sitzen in Peru in einem abgeriegelten Hostel fest. Lesen Sie im Artikel, warum Sie sich von der Botschaft im Stich gelassen fühlen.

09:37 Uhr

Abstimmung in Stans findet statt – Orientierungsanlass abgesagt
(jus) Aktuell geht die Gemeinde Stans davon aus, dass die kommunale Abstimmung vom 5. April über den Neubau des Pflegewohnhaus Mettenweg durchgeführt werden kann. Die Orientierungsversammlung vom 24. März im Foyer des Pestalozzi-Saals findet jedoch weder für die Bevölkerung noch für Medien und Parteien statt.

09:21 Uhr

Uneinigkeit über die Schliessung von Kitas
Der Verband des Personals der öffentlichen Dienste (VPOD) fordert, Kitas nur noch für Kinder von Eltern mit Gesundheitsberufen zu öffnen. Warum diese Idee in Luzern schlecht ankommt, lesen Sie hier.

09:13 Uhr

Schalter der Obwaldner Verwaltung bleiben geschlossen
(jus) Der Kanton Obwalden bittet die Bevölkerung, die Dienstleistungen der kantonalen Verwaltung telefonisch oder online zu beziehen. Die Schalter der Verwaltung seien grundsätzlich geschlossen. Unaufschiebbare Termine sind vorgängig telefonisch oder per E-Mail zu vereinbaren. In der Medienmitteilung vom Donnerstagmorgen bekräftigt der Obwaldner Regierungsrat den Appell des Bundesrates an die Bevölkerung:

«Bleiben Sie wenn immer möglich zu Hause.»

Ein Überblick dazu, welche Schalter im Kanton Obwalden und Nidwalden geöffnet haben, gibt es hier.

09:05 Uhr

Generalversammlung der Titlis-Bahnen findet ohne Aktionäre statt
(jus) Die Generalversammlung der Bergbahnen Engelberg-Trübsee-Titlis AG wird wegen des Corona-Virus ohne physische Teilnahme der Aktionäre abgehalten. Letztere haben aber die Möglichkeit, der unabhängigen Stimmrechtsvertreterin eine schriftliche oder elektronische Weisung mit Instruktionen abzugeben, wie die Bergbahnen am Donnerstagvormittag mitteilen.

08:57 Uhr

Gym-Day in Grosswangen abgesagt
(jus) Seit über 15 Jahren organisiert der TV Grosswangen den Vereinsturnwettkampfes Gym-Day. Die diesjährige Austragung entfällt jedoch «aufgrund der neuesten Entwicklung in Sachen Corona-Virus». Die nächste Austragung steht am Samstag, 15. Mai 2021 an.

08:47 Uhr

Xund: 13 Klassen mit Fernunterricht – 119 Studierende helfen aus
(jus) Beim Zentralschweizer Bildungszentrum für Gesundheit (Xund) werden aktuell 13 Klassen von Studierenden der höheren Fachschule für Pflege im Fernunterricht beschult. Zudem stehen seit Montag 76 Pflegekräfte sowie 43 Biomedizinische Analytiker den Gesundheitsinstitutionen zur Verfügung. Falls die weitere Entwicklung der Corona-Virus-Situation zusätzliche Unterrichtsausfälle zu Gunsten von Einsätzen in den Gesundheitsbetrieben verlangen würde, würden diese übergeordnet koordiniert, schreibt das Xund in seinem Newsletter.

08:25 Uhr

Stadtrat Willisau sucht Helfer für Heimbetriebe
(jus) Das Personal in Heimen ist anfällig auf Erkrankungen und den Corona-Virus. Für den Fall, dass in den Heimen Zopfmatt, Breiten und Waldruh in Willisau zu wenig Fach- und Hilfspersonal vorhanden sein könnte, sucht der Stadtrat Willisau Freiwillige zwischen 20 und 60 Jahren. Wer bereit ist, in einer Krisensituation in die Lücken zu springen, kann sich beim Dienstleistungs- und Verwaltungszentrum (Tel. 041 972 63 63) oder über die Mailadresse stadtkanzlei@willisau.ch melden. Die Freiweilligen werden bei Bedarf kontaktiert und mit den für Sie vorgesehenen Aufgaben vertraut gemacht.

Der Mitteilung ist weiter zu entnehmen, dass die Urnenabstimmung über die Vereinigung von Gettnau und Willisau vom Sonntag, 29. März, stattfindet. Zudem gibt der Stadtrat Willisau bekannt, dass das Dienstleistungs- und Verwaltungszentrum offen bleibt. Er bittet die Bevölkerung jedoch, nur im Notfall an den Schaltern zu erscheinen. Derweil ist beim regionalen Zivilstandsamt die Kontaktaufnahme nur telefonisch oder per Mail möglich, die Schalter bleiben geschlossen.

08:22 Uhr

Drohen wegen Corona mehr Entwicklungsstörungen bei Kindern?
Bei psychischen und sozialen Problemen können Kinder zurzeit nur auf Distanz therapiert werden. Und aufgrund der Isolation könnten auch gesunde Kinder psychisch Schaden nehmen. Ein Luzerner Experte erklärt, wieso die Dauer der Krise und die Eltern entscheidend sind.

08:11 Uhr

Bücher-Lieferservice in Stans
(jus) Die Buchhandlung Von Matt in Stans ist wegen des Corona-Virus geschlossen. Doch das Geschäft hat eine kreative Idee und lanciert unter dem Motto «Bliibid dihei, wir kommen vorbei» einen Lieferservice. Bücher werden per E-Bike in den Milchkasten geliefert oder portofrei per B-Post verschickt. Bestellungen werden auf der Homepage www.vonmatt.ch, per Mail über buecher@vonmatt.ch oder auf der Nummer 041 619 77 77 entgegen genommen.

07:48 Uhr

Trauern per Livestream
Bestattungen dürfen nur noch unter Blutsverwandten stattfinden – und unter freiem Himmel am Grab. Trauerfeiern in Friedhofsräumen sind momentan nicht erlaubt. Die funus GmbH aus Horw/Luzern bietet nun aber Livestreams für Trauerfeiern an.

PD
07:38 Uhr

Blutspenden
Trotz einem Rückgang der Blutspenden um 30 Prozent herrscht noch kein Blut-Engpass – sonst würden Spender direkt aufgefordert. Hier gibt's den ganzen Artikel.

Mehr Infos zum Blutspenden in der Zentralschweiz erhalten Sie hier.

07:24 Uhr

Ob- und Nidwaldner Wirte kämpfen
Geschlossene Restaurants und Geschäfte: Wirte und Unternehmer in Nid- und Obwalden sorgen sich um ihre Existenz. Doch ans Aufgeben denken sie nicht, im Gegenteil. Hier geht's zum Artikel.

Wir haben übrigens eine Take-away-Übersicht der Zentralschweiz unter dem #hilfdimresti.

07:00 Uhr

Hofläden in Stadtnähe
Frische Milch, Gemüse oder Trockenfleisch – Hofläden haben einiges zu bieten. Ron Orp hat hier eine Übersicht der stadtnahen Läden von Luzern.

Die letzten Meldungen vom Mittwoch, 18. März

22:00 Uhr

Emotionale Momente in Luzern
Das Hotel Schweizerhof Luzern stellt, erst das zweite Mal in seiner 175-jährigen Geschichte, vorübergehend seinen Betrieb ein. Einzig der einjährige Umbau der Liegenschaft im Jahre 1999 führte bisher zu einer Schliessung der Hotelanlage.

Der Hoteldirektor Clemens Hunziker und Mitinhaber Mike Hauser sprechen im Video über die Gründe, die zur vorübergehenden Schliessung des gesamten Hotelbetriebs führen. «Ein emotionaler Moment für die 140-köpfige Belegschaft und die Stadt Luzern», schreiben die Hotel-Chefs auf Facebook.

Lesen Sie im Artikel, was Schweizerhof-Mitbesitzer Patrick Hauser über die Schliessung des Luzerner Hotels sagt.

19:57 Uhr

Der frühere FCL-Profi Nicolas Haas erlebt in Frosinone die italienische Ausgangssperre. Mehr dazu lesen Sie hier.

18:47 Uhr

Müssen jetzt auch Polizisten Schutzmasken tragen? Werden die Bestimmungen des Bundes durch die Polizei kontrolliert? Wie verhält sich diese bei einem Verstoss? Diese und weitere Fragen beantwortet uns Mediensprecher Urs Wigger.

Das Motto der Zuger Polizei ist: Konsequent aber mit Augenmass. Mehr dazu lesen Sie hier. Und so setzt die Kapo Schwyz die behördlichen Massnahmen um.

Der Liveticker vom Mittwoch, 18. März

Zentralschweizer Coronanews vom 18. März

Das Corona-Virus hält derzeit die ganze Welt und somit auch die Zentralschweiz in Atem. Der Überblick zum sogenannten Sars-CoV-2-Virus im Zentralschweizer Live-Ticker.