Zentralschweizer Corona-News vom 20. März

Das Corona-Virus beschäftigt derzeit die ganze Welt und somit auch die Zentralschweiz. Der Überblick zum sogenannten Sars-CoV-2-Virus im Zentralschweizer Live-Ticker.

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Das Wichtigste in Kürze

  • Die Infoline des Bundes: 058 463 00 00, Hotline Kanton Luzern 041 939 20 70 (Betriebszeiten: täglich 8-12 Uhr und 13.30-17 Uhr).
  • Nachbarschaftshilfe: Wir haben eine Übersicht von Projekten.
  • #hilfdimresti – die Take-away-Übersicht der Zentralschweiz
  • Markthändler und Hofläden: Die Übersicht inklusive  Verlinkung zu deren Websites

Die neusten Meldungen vom Freitag, 20. März

22:47 Uhr

Darauf müssen Sie beim Kehrichtentsorgen achten
(hor) Die Kehricht- und Wertstoffsammlung findet wie gewohnt gemäss Abfallkalender statt. Dies teilte Real (Recycling Entsorgung Abwasser Luzern) gestern mit. Denn diese gehört gemäss dem Bundesamt für Umwelt zur Grundversorgung auch während der ausserordentlichen Lage. Allerdings gilt es einige Punkte zu beachten: So sollen etwa im privaten Haushalt Abfälle wie Masken, Taschentücher und Papierhandtücher unmittelbar nach Gebrauch in Plastiksäcken gesammelt werden. Diese sollen dann ohne zusammenpressen verknotet und im gedeckten Abfalleimer mit regulärem, blauem Real-Sack entsorgt werden. In Haushalten, in denen erkrankte oder unter Quarantäne stehende Personen leben, soll man zudem auf die separate Abfalltrennung verzichten und alles, etwa auch PET-Flaschen oder Grünabfälle, im normalen Kehricht entsorgen. Mit dieser Massnahme soll gemäss der Mitteilung eine Infektionsgefahr für Real-Mitarbeitende oder Dritte ausgeschlossen werden. Abfälle wie Karton und Papier soll man möglichst lange daheim behalten.

21:52 Uhr

Ökihöfe reduzieren die Anzahl Parkplätze
(hor) Die elf Ökihöfe in und um die Stadt Luzern bleiben zwar vorerst in Betrieb, doch die Anzahl Parkplätze wird reduziert. Zudem soll die Bevölkerung die Ökihöfe nur noch aufsuchen, wenn kein anderer Entsorgungsweg möglich ist, wie die Betreiberin Real (Recycling Entsorgung Abwasser Luzern) am Freitag mitteilte. Zudem erinnert Real an die Verhaltensregeln dort: Unter anderem «Abstand von zwei Metern einhalten» und «Zutritt für kranke Personen verboten». Weiter sollen unbediente Sammelstellen in den Quartieren nur aufgesucht werden, wenn es dringend notwendig ist. Und auch hier gilt selbstverständlich: «Abstand einhalten».

21:14 Uhr

Nid- und Obwaldner Kantonsverwaltungen schliessen die Schalter (rem) Die Bürger werden angewiesen, die Verwaltungen per Telefon oder Mail zu kontaktieren. Mehr dazu lesen Sie hier

20:56 Uhr

Bestattung ohne Trauergottesdienst: Das empfehlen Seelsorger
(rem) Wegen des Corona-Virus können Angehörige nur noch im engsten Kreis von ihren Liebsten Abschied nehmen. Den Trauerprozess könne man dennoch nicht verschieben, findet unter anderem die Kernser Pfarreibeauftragte Marianne Waltert. Mehr dazu lesen Sie hier

20:23 Uhr

Ausgehverbot für Senioren in Uri hat sich bewährt
(rem) Das am Donnerstag im Kanton Uri erlassene Ausgehverbot für Senioren hat sich nach Angaben des kantonalen Führungsstabs vom Freitag bewährt. 

19:05 Uhr

FCL-Torhüter macht die #stayathomechallenge
(rem) Marius Müller übt zuhause, aber sehen Sie selbst: 

18:59 Uhr

Uni Luzern zieht positive Bilanz
(rem) Die Universität Luzern zieht nach der ersten Woche mit ausschliesslich digitalem Lehrbetrieb eine positive Bilanz. Bis auf wenige Ausnahmen konnten alle der rund 400 Lehrveranstaltungen durchgeführt werden. Nun liege der Fokus auf der Stabilisierung des Betriebs, teilt die Uni Luzern mit. 

Dozent Dominik Gasser im leeren Hörsaal der Uni Luzern.

Dozent Dominik Gasser im leeren Hörsaal der Uni Luzern. 

Bild: Urs Flüeler / Keystone (Luzern, 16. März 2020)
18:34 Uhr

Luzerner Kantonalbank bittet Unternehmen um Geduld
(spe) Der Bundesrat werde in seiner Sitzung vom kommenden Mittwoch die Einzelheiten, etwa zum Ablauf und den einzureichenden Dokumenten, hinsichtlich der heute Freitag kommunizierten Massnahmen bekannt geben. Daniel Salzmann, CEO der Luzerner Kantonalbank (LUKB), sagt deswegen: «Wir bitten die Unternehmen, uns erst dann für Gelder aus der Bundeshilfe zu kontaktieren, wenn die Notverordnung publiziert und der Prozess klar geregelt ist. Wir gehen davon aus, dass wir ab Donnerstag in der Lage sein werden, den Unternehmen die beschlossenen Bundeshilfen so schnell wie möglich bereit zu stellen». 

17:54 Uhr

Spitzen-Ringer im Homeoffice: «Verliert nie den Spass am Leben»
(spe) Der Luzerner Ringer Stefan Reichmuth muss wie so viele derzeit zu Hause arbeiten. Sein Training absolviert er, zumindest vor der Kamera, im Schellzugtempo. Umso ernster ist aber sein Appell. «Liebe Leute, bleibt bitte daheim», sagt er. Und ergänzt etwas später: «Verliert nie den Spass am Leben.»

17:35 Uhr

Regierungsrat Zug informiert am Dienstag über wirtschaftliche Massnahmen
(spe) Der Regierungsrat des Kantons Zug erarbeitet derzeit ergänzend zum heute Freitag kommunizierten Massnahmenpaket des Bundes  weitere Massnahmen für die Zuger Wirtschaft. Ziel sei es, in Zug ansässige Unternehmen zu stützen, die durch die ausserordentliche Lage in Bedrängnis geraten seien, schreibt der Zuger Regierungsrat in einer Mitteilung. Am Dienstag, 24. März wird er diese Massnahmen verabschieden und darüber informieren, welche Hilfsmöglichkeiten bereitstehen und wie diese beantragt werden können.

17:28 Uhr

Luzerner Regierungsrat begrüsst Massnahmenpaket des Bundes
(spe) Die Bundesräte Ueli Maurer und Guy Parmelin haben an der Medienkonferenz des Bundes heute Freitag ein Massnahmenpaket in der Höhe von weiteren 32 Milliarden Franken zu Unterstützung der Wirtschaft vorgestellt . Der Luzerner Regierungsrat betrachte die Mittel als notwendig, damit auch Luzerner Unternehmungen schnell Liquidität zugeführt werden und eine Kette von Zahlungsausfällen verhindert werden könne, schreibt er in einer Mitteilung. Mit diesem koordinierten Paket übernehme der Bundesrat wie vom Regierungsrat gewünscht, eine Führungsrolle bei der Definition von schweizweit einheitlichen und abgestimmten Massnahmen. 

17:12 Uhr

Wie geht ein Luzerner Unternehmen mit einem Corona-Virus-Fall um?
Die Hochdorfer Firma Bachmann Forming AG liefert Verpackungslösungen an die Lebensmittel- und Pharmabranche. Nun hat sich ein Mitarbeiter mit dem Corona-Virus infiziert. Was das für das Unternehmen bedeutet, erklärt CEO Urs Bachmann.

Bei der Bachmann Forming AG ist die Einhaltung der Hygiene wichtig, weil Verpackungen für die Lebensmittelbranche produziert werden.

Bei der Bachmann Forming AG ist die Einhaltung der Hygiene wichtig, weil Verpackungen für die Lebensmittelbranche produziert werden.

PD
17:07 Uhr

(spe) Nach der FDP reagiert nun auch die SVP des Kantons Luzern auf die Öffnungszeiten für Take-Aways. Auch die SVP fordert den Regierungsrat dazu auf, für Restaurants, die einen Take-Away oder Lieferdienst anbieten, während des Notstandes das Ladenschlussgesetz auszusetzen. Dies schreibt die Partei in einer Medienmitteilung.

16:58 Uhr

Total 7 Personen im Kanton Uri positiv getestet 
(spe) Gemäss des kantonalen Führungsstabs Uri wurde die am Donnerstag erlassene Einschränkungen der Bewegungsfreiheitüber für Menschen über 65 bis anhin gut befolgt. Insgesamt seien im Kanton Uri 191 Gesuche für Kurzarbeit wegen des Corona-Virus eingegangen. Davon wurden bisher 46 Gesuche bewilligt. Bis am Freitagmittag sind in Uri sieben Fälle positiv auf Coronavirus getestet worden.

16:43 Uhr

Im Tierpark Goldau geht das Leben weiter
(gih) Der Park bleibt für Besucherinnen und Besucher zwar geschlossen. Trotzdem geht das Leben weiter. Die Tiere müssen versorgt und gepflegt werden.

16:37 Uhr

Auto AG Rothenburg reduziert Verbindungen
(zim) Die Busse der Auto AG Rothenburg verkehren ab kommendem Montag mit einem angepassten Fahrplan. Der Sonderfahrplan basiert generell auf dem Sonntagsfahrplan, es werden jedoch weiterhin Früh- und Spätverbindungen angeboten.

16:29 Uhr

Kanton Luzern bearbeitet Kurzarbeitsgesuche auch am Wochenende 
(spe) Bis heute Freitag um 11 Uhr sind im Kanton Luzern 1'117 Kurzarbeitsgesuche im Zusammenhang mit dem Coronavirus verzeichnet worden, wie die Stelle Wirtschaft, Arbeit, Soziales mitteilt . Dazu kämen noch einige Hundert eingegangene Gesuche, die noch nicht erfasst werden konnten. Gesamthaft dürften gegen 2000 Gesuche eingegangen sein. Ziel ist, dass sämtliche Gesuche bis Ende nächster Woche bearbeitet und entschieden sind. Deswegen arbeitet ein Teil des Teams auch am Wochenende. Das Team umfasst aktuell 14 Personen im 100-Prozent-Pensum. Üblicherweise arbeite eine Person in einem 20-Prozent-Pensum, so das Wira.

16:12 Uhr

Dierikon: Kein Aufenthalt auf Schulhausplatz
(rem) Der Aufenthalt auf dem Schulhausplatz in Dierikon ist verboten. Der Durchgang ist erlaubt, wie die Gemeinde Dierikon auf einem Schild schreibt.

16:08 Uhr

Hotel Schweizerhof hat Lebensmittel gespendet
(spe) Das Hotel Schweizerhof hat den Betrieb wegen der Corona-Krise bis auf Weiteres eingestellt. Seine Lebensmittelvorräte hat es an soziale Institutionen wie etwa die Gassechuchi gespendet:

16:06 Uhr

Unterstützung für Schwyzer Wirtschaft
(spe) Der Schwyzer Regierungsrat hat zur Unterstützung der Wirtschaft diverse Massnahmen beschlossen. Dazu zählen:

  • Bürgschaft des Kanton Schwyz über 50 Millionen Franken bei den Geschäftsbanken für Kreditausfälle. Der Wirtschaft im Kanton Schwyz steht kurzfristig ein Kreditvolumen von 150 Millionen Franken zur Verfügung.
  • Der Kanton weitet die Zahlungsfristen der von ihm gestellten Rechnungen auf 120 Tage aus.
  • Für Unternehmenssteuern ist eine Erstreckung der üblichen Zahlungsfrist, die Zahlung in Raten oder eine Stundung möglich.
  • Die Frist zur Einreichung der Steuererklärung für natürliche Personen wird bis zum 31. Mai verlängert.
  • Der Regierungsrat stockt den Beitrag aus dem Lotteriefonds um insgesamt 1 Million Franken auf. Damit werden gemeinnützige Organisationen in den Bereichen Sport und Kultur unterstützt.
  • Der landwirtschaftliche Betriebshilfefonds wird um 1 Million Franken erhöht. 
15:25 Uhr

Kanton Uri reduziert das ÖV-Angebot
(spe) Ab Montag wird der öffentliche Verkehr im Kanton Uri angepasst oder reduziert. Betroffen sind mehrere Angebote der folgenden Unternehmen: SBB, Matterhorn Gotthard Bahn, Auto AG Uri, Postauto Zentralschweiz, Treib Seelisberg Bahn, Luftseilbahn Schattdorf-Haldi, SGV. Seilbahnen mit Erschliessungsfunktionen sind geöffnet für Transport- und Erschliessungsfunktionen, für Bewohner und Älpler der erschlossenen Gebiete. Genauere Angaben zu einzelnen Verbindungen finden sich in einem PDF unter www.ur.ch

Der kantonale Führungsstab empfiehlt, vor jeder Fahrt den Online-Fahrplan unter www.sbb.ch/de/fahrplan zu prüfen.

15:10 Uhr

FDP Luzern will  Öffnungszeiten für Take-Aways bis 22 Uhr verlängern
(spe) In einem offenen Brief fordert die FDP Luzern den Regierungsrat dazu auf, die derzeitigen Öffnungszeiten für Take-Away-Betriebe zu überprüfen. Konkret möchte die FDP Luzern die Öffnungszeiten bis um 22 Uhr verlängern. Gefragt seien jetzt unbürokratische Lösungen, die insbesondere Liquiditätsprobleme der Unternehmen überbrücken könnten, so die FDP. «Wir gehen davon aus, dass die Regierung dies mittels der notwendigen Ausnahmebestimmungen im Rahmen der besonderen Notlage, welche die Regierung am 17. März 2020 erklärt hat, zeitnah umsetzen kann», heisst es im offenen Brief weiter. Unterstützt wird das Anliegen von von den beiden Branchenverbänden GastroLuzern und Zentralschweiz Hotels.

Viele Restaurants stellten ihren Betrieb auf Take-Away oder Lieferdienste um, das sie aufgrund der Massnahmen des Bundes die Lokale schliessen mussten. Aktuell sind die Take-Away-Betriebe aber gesetzlich gleichgestellt wie Verkaufsläden und müssen sich daher an dieselben Öffnungszeiten halten. Das heisst, sie müssen an Werktagen um 18.30 und an Samstagen um 16 Uhr schliessen.

14:37 Uhr

Katholische Kirche Horw bietet Mahlzeitendienst an
(spe) Für das Mittagessen bietet die katholische Kirche Horw für Menschen aus einer Risikogruppe ab Montag einen Mahlzeitendienst an. Die Bestellung muss bis am Vortag um 12 Uhr unter 041 349 00 60 (Telefonbeantworter besprechen mit Angabe von Adresse und Telefonnummer) oder info@kathhorw.ch getätigt werden. Geliefert wird das Essen am Folgetag zwischen 11.30 znd 12.30 Uhr. Es wird vor die Haustüre gestellt. Ein Mittagsmenü kostet zehn Franken, die Bezahlung erfolgt auf Rechnung. 

14:25 Uhr

Luzerner Regierungspräsident dankt medizinischem Personal
(spe) Der Luzerner Regierungspräsident Paul Winiker dankt im Namen des gesamten Regierungsrates in einer Video-Botschaft dem medizinischen Personal. Zudem fordert er die Bevölkerung auf, zu Hause zu bleiben:

Weiter erklärt er, dass die Polizei patrouilliere, um Gruppen darauf aufmerksam zu machen, dass der Mindestabstand einzuhalten sei und ein Versammlungsverbot bestehe. Dazu sei die Polizei auch mit Lautsprechern unterwegs. Und: «Wer sich nicht daran hält, wird verzeigt.»

14:10 Uhr

Kantonale Volksabstimmung in Uri verschoben - Landratswahlen Göschenen und Seedorf finden statt
(spe) Der Kanton Uri verschiebt die Volksabstimmung vom 17. Mai über über die Änderung des Gesetzes über die direkten Steuern im Kanton Uri (StG 2020 - Quellensteuer) und die Änderung des kantonalen Fuss- und Wanderweggesetzes (KFWG) ab. Der Regierungsrat werde ein neues Datum zu gegebener Zeit festsetzen, informiert die Standeskanzlei.

Anders liegt der Fall für die zweiten Wahlgänge für die Landratswahl in den Gemeinden Göschenen und Seedorf.  Die für den 19. April 2020 geplanten Wahlgänge werden wie vorgesehen stattfinden. Der Regierungsrat und die Gemeinden bitten die Stimmberechtigten, möglichst brieflich abzustimmen. Für kantonale Volksbegehren hat der Regierungsrat einen Fristenstillstand verordnet.

14:01 Uhr

Flugzeughersteller Pilatus führt Kurzarbeit ein
(wap) Rund 1000 Angestellte des Flugzeugherstellers Pilatus gehen ab Montag in Kurzarbeit. Die Einführung der Kurzarbeit sei eine Reaktion auf die Unsicherheit der Märkte, schreibt Pilatus in einer Medienmitteilung vom Freitag.

12:52 Uhr

Auch die Zentralschweiz sagt Danke
(spe) Heute Freitagmittag um 12.30 Uhr klatschten in der ganzen Schweiz Menschen auf ihren Balkonen oder am Fenster, um den im medizinischen Bereich Arbeitenden für ihren Einsatz zu danken. Einige platzierten ihre Aktionen auch unter #dieschweizsagtDANKE in den sozialen Medien, darunter auch Zentralschweizer und Zentralschweizerinnen. So etwa diese Frauen aus Hünenberg: 

Bei diesem Video aus Luzern zeigen sich zwar die Applaudierenden nicht, sie sind jedoch zu hören:

12:27 Uhr

Hilfe für Markthändler - Liste der Hofläden
(avd) Die Absage des Luzerner Wochenmarkts bis mindestens am 19. April hat für die teilnehmenden Markthändler fatale Folgen. Sie bleiben teilweise auf frischer Ware sitzen. Wer lokale Hofläden unterstützen möchte, findet hier eine Liste mit allen Markthändlern sowie den Verlinkungen zu deren Websiten.

12:12 Uhr

Nidwaldner Zivilschutz steht im Dauereinsatz
(spe) Seit zwei Wochen unterstützen Mitglieder der Nidwaldner Zivilschutzorganisation kantonale Stellen und das Kantonsspital Nidwalden bei der Bewältigung der Coronavirus-Pandemie. Dabei helfen sie etwa bei der kantonalen Hotline mit oder führen sie mit entsprechender Schutzbekleidung Test-Abstriche bei Verdachtsfällen am Kantonsspital Nidwalden durch, unterstützen Reinigungs- und Desinfektionsarbeiten, führen die Triage der zum Test kommenden Personen durch oder informieren am Haupteingang über das Besuchsverbot sowie die Hygiene- und Abstandsregeln.

Samson Prenka bereitet sich vor, um einen Corona-Abstrich durchzuführen.

Samson Prenka bereitet sich vor, um einen Corona-Abstrich durchzuführen.

PD

Derzeit sind rund 70 Zivilschützer im Einsatz. Auf ein Aufgebot sei bisher keine einzige Absage eingegangen, informiert der Kanton Nidwalden. Zivilschützer helfen auch beim kantonalen Amt für Asyl und Flüchtlinge, im Asylwohnheim und bei der Erledigung administrativer Aufgaben mit.

12:01 Uhr

Das «Tröpfchensystem» gilt auch in der Länderpark-Migros
Nur eine Person pro 10 Quadratmeter Ladenfläche darf in den Läden. Dies gilt nun landesweit und damit auch für die Migros-Filialen in der Zentralschweiz. Vor dem Eingang wird kontrolliert, dass sich nicht zu viele Personen gleichzeitig im Laden aufhalten. Mit diesem «Tröpfchensystem» reagiere man auf die Vorgaben des Bundes, sagt Migros-Sprecher Marcel Schlatter auf Anfrage. Vor der Migros-Filiale im Länderpark in Stans bildete sich am Freitagvormittag bereits eine kleine Schlange vor dem Eingang. Die Wartezeit betrug jedoch nur einige Minuten.

11:44 Uhr

Rotkreuzer Food-Truck verkauft Notfall-Säckli
(spe) Der Food Truck in Holzhäusern verkauft ab sofort einen «Notfall – Bag» mit Rotkraut vom Bio Hof Hegglin, Eier vom Hühnermobil, Trockenfleisch vom Mattenhof, Rivella, Aprikosenlikör, Baarer Bier. Zudem sind eine Rolle WC Papier, Zündhölzli und ein Rechaud-Kerzli der Restaurants Zur Linde oder Rosengarten enthalten. Das Notfall-Paket kostet 15 Franken.

11:13 Uhr

ewl erhöht Internetgeschwindigkeit kostenlos
(spe) Energie Wasser Luzern (ewl) erhöht die Internetgeschwindigkeit seiner Kunden bis zum 30. April 2020 kostenfrei auf die Höchstgeschwindigkeit von 1 Gbit/s. So könne auch im Home Office schnell gearbeitet werden, heisst es in einer Mitteilung.

Bis auf weiteres nicht mehr durchgeführt werden Zählerablesungen. In dieser Übergangszeit verrechne ewl den Energieverbrauch auf Basis des Vorjahres, heisst es in der Medienmitteilung. Sobald die «ausserordentliche Lage» aufgehoben sei, würden die Zähler wie gewohnt wieder vor Ort abgelesen. Der provisorisch in Rechnung gestellte Verbrauch wird bei der nächsten Jahresablesung mit dem effektiv verrechneten Verbrauch abgeglichen. 

11:03 Uhr

Crowdfunding-Seite für Corona-Betroffene eröffnet
(spe) Die Crowdfunding-Plattform Funders.ch der Luzerner, Nidwaldner, Obwaldner und Berner Kantonalbank hat für von der Corona-Krise wirtschaftlich betroffene Menschen und Unternehmen die separate Projektseite www.funders.ch/corona eingerichtet. Dazu hat Funders.ch die Hürden zur Einreichung eines Projekts für Betroffene gesenkt, setzt das «Alles-oder-Nichts-Prinzip» ausser Kraft und verzichtet auf die Plattformgebühr von 5 Prozent. Weiter müssen Projektstarter nicht mehr zwingend Gegenleistungen anbieten, wie die Luzerner Kantonalbank mitteilt. 

Diese Hilfsaktion ist vorerst bis 31. Mai 2020 gültig. Sie richtet sich nicht an Privatpersonen, sondern an Kleingewerbler, Freischaffende, Einzelunternehmer, Veranstalter, Musiker, Gastrounternehmen und Vertreter der Kreativwirtschaft.

10:45 Uhr

Hofprodukte werden im Krienser Mezzo statt auf dem Määrt verkauft
(spe) Ab sofort gibt es jeweils samstags von 9 bis 16 Uhr Gemüse, Joghurt und Früchte vom Gunzwiler Hof Gstell im Ladencafé Mezzo in Kriens zu kaufen. Die Hofprodukte werden im Laden verkauft, das gastronomische Angebot bleibt geschlossen. Daneben verkaufen die Mezzo-Betreiber ihre hausgemachten Produkte. In den kleinen Laden darf jeweils nur eine Person.

10:37 Uhr

Brack-Lager am Anschlag
(mim) Für den Online-Händler Brack.ch mit Lager in Willisau bedeutet die aktuelle Lage Hochbetrieb. Diese Woche hat das Unternehmen 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zusätzlich eingestellt. Im Interview spricht der Online-Handelspionier Roland Brack über den Boom während der Corona-Krise.

10:15 Uhr

Hilfswerke schenken Spitälern und Pflegeheimen 50'000 Rosen
(avd) Der Aktionstag war aufgegleist: Hunderte Freiwillige hätten morgen Samstag in der ganzen Schweiz Rosen verkauft. Der Erlös wäre vollumfänglich an Projekte der beiden Hilfswerke Fastenopfer und Brot für alle gegangen. Doch wegen der Corona-Auswirkungen findet der Aktionstag nicht statt. Was tun mit den bereits bestellten 50'000 Rosen?

Die Hilfswerke haben beschlossen, die Rosen zu verschenken. So erhalten heute Freitag Spitäler, Alters- und Pflegeheime in Zürich, Luzern, Bern, Basel und Lausanne die Rosen. Im Kanton Luzern gehen 15’000 Rosen an das Luzerner Kantonsspital und die Alterszentren von Viva Luzern. Die Institutionen geben die Rosen an die Betagten und an die Angestellten weiter – als Zeichen der Dankbarkeit, Zuversicht und Solidarität. Brot für alle und Fastenopfer drücken auch allen mitmachenden Institutionen ihren Dank aus. «Wir sind tief beeindruckt, was innerhalb von drei Tagen entstehen konnte. Nur dank ihres unkomplizierten Handels in einer Zeit, in der alle vielfach gefordert sind, wurde die Aktion möglich», sagt Mischa von Arb, Koordinator der Ökumenischen Kampagne.

10:12 Uhr

Corona-Test-Kapazitäten und Besuchsverbot in Zug ausgeweitet
(spe) Im Kanton Zug können sich Personen mit Symptomen weiterhin in Arztpraxen auf eine Ansteckung mit dem Corona-Virus testen lassen. Ausgewählte Arztpraxen im Kantonsgebiet werden zudem zusätzliche Kapazitäten schaffen, um die erhöhte Nachfrage abzudecken, wie der Kanton informiert. Wer Symptome aufweist und sich testen lassen will, muss zwingend telefonisch einen Termin vereinbaren. Gesunde Personen werden nach wie vor nicht getestet.

Das Besuchsverbot ist auf die sozialen Einrichtungen ausgedehnt worden, worunter etwa Heime oder Wohngruppen für Menschen mit Behinderungen gehören. Im Kanton Zug sind 48 Personen mit dem Virus infiziert. Eine davon wird im Zuger Kantonsspital stationär behandelt. Fünf Infizierte sind mittlerweile vollständig genesen.

09:21 Uhr

Aktion Schweiz sagt Danke
(spe) Wer allen Ärztinnen, Pflegern, Mitarbeitenden in Arztpraxen & Spitälern danken möchte, steht heute Freitag um 12:30 Uhr am Fenster, auf dem Balkon oder auf der Terrasse und applaudiert während einer Minute.

Es gibt weitere unzählige Helfer, die nun im Einsatz sind. Wir haben stellvertretend eine zweifache Mutter und einen Schüler porträtiert.

Zur schweizweiten Aktion #dieschweizsagtDANKE haben mehrere Medienhäuser zusammen aufgerufen, auch CH Media macht mit.

Mitarbeitende des Luzerner Notfallzentrums appellieren an Bevölkerung

09:13 Uhr

Sternwarte Hubelmatt bleibt geschlossen
(spe) Alle Vereinsaktivitäten der Astronomischen Gesellschaft Luzern (AGL) sind bis mindestens Ende April abgesagt. Deswegen findet auch die GV frühestens im Juni statt, wie die AGL mitteilt. Die Sternwarte bleibt geschlossen.

08:34 Uhr

Corona-Virus trifft auch Zeitungszustellung
(chm) Die Notmassnahmen des Bundes erfassen nun auch die Zustellung der Zeitungen. Die Vertriebsorganisationen sind vom Bundesamt für Gesundheit angewiesen worden, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über 65 – Corona-Risikogruppe – von den Zustelltouren zu befreien. Dies hat zweierlei Konsequenzen. Die Zeitungen können an einige Abonnentinnen und Abonnenten am Morgen nicht mehr zur gewohnten Zeit geliefert werden. Bei einem Teil muss die Zustellung neu über die normale Briefpost und nicht mehr frühmorgens erfolgen. Das neue Regime tritt voraussichtlich am Samstag in Kraft. 

Jederzeit pünktlich kann die Zeitung weiterhin als E-Paper gelesen werden. Rund um die Uhr steht zudem allen Abonnentinnen und Abonnenten kostenfrei das stets aktuelle Newsportal luzernerzeitung.ch zur Verfügung.

08:25 Uhr

Jetzt bestätigt es auch die Luzerner Polizei: Restaurationsbetriebe gelten mit einem reinen Take-away-Konzept als Verkaufsgeschäft und müssen sich dadurch an die ortsüblichen Ladenöffnungszeiten halten. Hier geht's zum Artikel.

08:10 Uhr

Kanton Uri verhängt Ausgangsbeschränkung für über 65-jährige Personen
Seit Donnerstagabend ab 18 Uhr gilt eine Ausgangsbeschränkung für Personen über 65 Jahren für das gesamte Kantonsgebiet Uri. Abgesehen von wenigen Ausnahmen dürfen sie das Haus nicht mehr verlassen. Hier geht's zum Artikel.

07:20 Uhr

Blitzeröffnung wegen Corona-Virus
Es kehrt wieder Leben an der Grabenstrasse 9 in der Stadt Zug ein. Die Gnuss Buur GmbH bietet lokale Produkte an. Hier geht's zum Artikel.

07:00 Uhr

Arzt einer Luzerner Notfallpraxis fährt für den Corona-Test zu den Patienten
Im Kampf gegen das Corona-Virus setzt das Permanence MedCenter im Bahnhof Luzern neu auf Hausbesuche – aus gutem Grund. Und in der Praxis in der Mall of Switzerland ist gar eine Triage-Station im Aufbau. Hier geht's zum Artikel.

Die letzten Meldungen vom Donnerstag, 19. März

22:52 Uhr

Gratis Malbücher für Kinder
(rem) Die Druckerei Heller in Cham stellt Kindern kostenlos Malbücher zum Ausmalen zur Verfügung. Wer Interesse hat: n.izzi@hellerdruck.ch

20:02 Uhr

Welttheater Einsiedeln verschoben
(rem) Die Welttheatergesellschaft Einsiedeln sieht sich gezwungen, das «Einsiedler Welttheater» in der Fassung von Lukas Bärfuss und in der Regie von Livio Andreina auf das nächste Jahr zu verschieben. Die Aufführungen hätten vom 17. Juni bis 5. September stattgefunden, heisst es in einer Mitteilung. Zurzeit wisse niemand, wie sich der Verlauf der Pandemie entwickeln werde. Darum helfen alle Überlegungen, die Spielperiode 2020 mit einem angepassten Terminplan zu retten, nicht weiter. Infos: www.einsiedlerwelttheater.ch

19:52 Uhr

Corona-Test vor der Mall of Switzerland in Ebikon
(rem) Auch in der MedCenter-Praxis in der Mall of Switzerland in Ebikon werden in Kürze Corona-Tests durchgeführt. Hierfür hat man zwischen dem Einkaufszentrum und dem Kino-Komplex eigens einen Container aufgebaut. Darin richtet das MedCenter eine Triage-Station ein. Lesen Sie mehr dazu hier

Der ganze Ticker vom Donnerstag, 19. März

Zentralschweizer Corona-News vom 19. März

Das Corona-Virus hält derzeit die ganze Welt und somit auch die Zentralschweiz in Atem. Der Überblick zum sogenannten Sars-CoV-2-Virus im Zentralschweizer Live-Ticker.