Zentralschweizer Coronanews vom 27. März

Das Coronavirus beschäftigt derzeit die ganze Welt und somit auch die Zentralschweiz. Der Überblick zum sogenannten Sars-CoV-2-Virus im Zentralschweizer Live-Ticker.

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Das Wichtigste in Kürze

21:49 Uhr

Schwierige Zeiten für Bauern
(bier) Wegen des Coronavirus fehlen ausländische Arbeitskräfte. Die Landwirte suchen im Inland Hilfe, wie ein Beispiel aus Lindencham zeigt.

21:36 Uhr

Gratis Erholung für medizinisches Personal
(jwe) Das Zuger Unternehmen «Le Bijou» bietet Quarantäne auf hohem Level an. Jetzt geht das Unternehmen einen Schritt weiter: Für medizinisches Personal gibt es nun kostenlose Aufenthalte in den Luxus-Apartments – zur Erholung.

18:50 Uhr

Im Kanton Zug hat es einen ersten Coronavirus-Todesfall gegeben
(zfo) Ein 73-jähriger Mann ist am Freitag in Zug an den Folgen einer Coronavirus-Infektion verstorben. Er litt an Vorerkrankungen und wurde seit dem 23. März im Zuger Kantonsspital wegen Atemproblemen behandelt. Dies meldet der Kanton Zug am Freitagabend.

In den Tagen nach seiner Einlieferung habe sich der Zustand des Mannes rasch verschlechtert. Im Kanton seien bis Freitag 101 Personen positiv auf das neue Coronavirus getestet worden, 18 Personen sind inzwischen vollständig genesen. 

17:30 Uhr

Museum Burg Zug schliesst die Sonderausstellung – und öffnet sie virtuell wieder
Das Museum Burg Zug beendet die Sonderausstellung «Ernstfall! Die Schweiz im Kalten Krieg» vorzeitig. Ab dem 2. April kann man sie sich die Ausstellungsstücke aber zu Hause anschauen – mit einem virtuellen Rundgang.

17:24 Uhr
Ruedi Stöckli, Präsident Gastro Luzern

Ruedi Stöckli, Präsident Gastro Luzern

Bild: PD

Unter der Woche müssen Take-aways weiterhin um 18.30 Uhr schliessen: so lautet die Regelung. Die eingeschränkten Öffnungszeiten sind umstritten. Auch Ruedi Stöckli, der Präsident von Gastro Luzern, ist unglücklich mit ihnen – stützt den Entscheid des Regierungsrates aber. Mit Blick auf die Zukunft sagt er im Interview:

«Nach der Coronakrise werden wir uns um eine Gesetzesänderung bemühen.»
16:51 Uhr

Titlis-Bergbahnen mit Kurzarbeit und Dividendenausschüttung
(sda) Die Bergbahnen Engelberg-Trübsee-Titlis haben wegen den Massnahmen zur Eindämmung der Coronavirus-Krise den Betrieb schliessen müssen. Das Unternehmen hat deshalb am 16. März für die gesamte Belegschaft 100 Prozent Kurzarbeit eingereicht. Das Unternehmen sieht sich finanziell aber für die Krise gerüstet. Man habe die Ausgangslage analysiert und der «berechtigten Zuversicht» folgend beschlossen, an der Ausschüttung der bereits beantragten Dividende für das Geschäftsjahr 2018/19 festzuhalten. Die Aktionäre stimmten der Ausschüttung zu. Im Bericht zuhanden der Aktionäre hiess es weiter:

«Damit wir schnell einsatzfähig sind, werden die grossen Revisionsarbeiten der Anlagen auf der Hauptachse Engelberg-Titlis, die im Herbst geplant waren, in den Frühling vorverschoben.»

 Das Unternehmen geht davon aus, dass sich der Schweizer Markt und das nahe Europa am schnellsten erholen würden. Dazu bereitet es eine Kampagne vor. Da der heimische Markt von allen Destinationen hart umkämpft sein werde, müsse man hier überproportional investieren.

16:20 Uhr

SP/Juso-Fraktion schreibt offenen Brief an Stadtrat
Weil der Ratsbetrieb eingestellt ist, äussert sich die SP/Juso-Fraktion in einem Brief zu möglichen Massnahmen der Stadt Luzern zur Abfederung der Folgen der Pandemie. Beispielsweise solle der Stadtrat sicherstellen, dass jedes Schulkind mehrmals pro Woche mindestens für einige Minuten mit einer Lehrperson sprechen könne. Weiter solle dem Gewaltschutz im privaten Umfeld in den nächsten Monaten hohe Priorität eingeräumt werden. Auch Hilfe für Sans-Papiers, die aufgrund der Pandemie ihre Stelle verlieren oder erkranken, müsse gewährt werden.

Im Bereich Kultur fordert die Fraktion vom Stadtrat geeignete Massnahmen, um den Kulturwerkplatz Luzern aufrecht zu erhalten, sofern die Bundesgelder dazu nicht ausreichen. Auch bei der internationalen Solidarität hat die Fraktion eine konkrete Forderung: das Budget für Solidaritätsbeiträge solle von heute jährlich 110'00 Franken auf mindesten eine Million Franken für das Jahr 2020 erhöht werden.

Den vollständigen Brief der SP/Juso-Fraktion finden Sie hier: Anregungen SP_JUSO Fraktion betr Coronapandemie.pdf

16:07 Uhr

Nur noch sieben Personen auf dem Kursschiff
(jus) Bereits bekannt ist, dass ab Samstag keine Kursschiffe mehr auf dem Vierwaldstättersee verkehren werden. Zuvor wurde der Fahrplan stark ausgedünnt und es stand nur noch ein Schiff im Einsatz – das Pendelschiff zwischen den Rigigemeinden und Luzern. Auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA hiess es bei der Schifffahrtsgesellschaft Vierwaldstättersee (SGV), dass das Kursschiff zum Schluss noch sieben Personen transportiert habe. Dies sei der Grund dafür, dass nun der  Betrieb eingestellt werde.

15:56 Uhr

Jeden Tag gibt es zwei Portraits von Personen aus der Zentralschweiz. Heute: Eine Mitarbeiterin der Pilatus-Bahnen und ein SRF-Korrespondent.

15:27 Uhr

Erster Coronavirus-Fall in Schwyzer Altersheim
(jus) Gemäss dem Boten der Urschweiz hat ein Bewohner des Alterszentrums Acherhof einen positiven Befund auf das Coronavirus. Für die Pfleger gelte per sofort Maskenpflicht und auch für die Bewohner gebe es weitere Einschränkungen.

15:10 Uhr

Kantonspolizei Schwyz lobt Bürger
(jus) Die Kantonspolizei Schwyz zieht ein positives Fazit: «Wir können der Bevölkerung des Kantons Schwyz ein gutes Zeugnis ausstellen», lobt Polizist Stefan Imholz auf Facebook. «Die Bestimmungen und Massnahmen, die der Bund erlassen hat, werden pflichtbewusst eingehalten.»

14:58 Uhr

40 Infizierte in Uri – drei Personen geheilt
(jus) Gemäss einer Mitteilung des kantonalen Führungsstabs sind in Uri 40 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Davon befänden sich sieben in Hospitalisation. Drei Personen durften als geheilt aus der Quarantäne entlassen werden.

14:46 Uhr

Ideen für Home Schooling
(jus) Seit bald zwei Wochen gilt in der Schweiz der Fernunterricht. Home Schooling bedeute für Lehrpersonen einen grossen Aufwand und sei auch für Eltern eine zusätzliche Belastung, schreibt die PH Luzern auf ihrer Homepage. Um Abhilfe zu schaffen, stellt die pädagogische Hochschule auf ihrer Homepage ein Buch mit 121 bewegenden Ideen für Hausaufgaben auf der Primarstufe kostenlos zur Verfügung. Interessierte Eltern und Lehrer erhalten hier weitere Informationen.

14:41 Uhr

Industriebetriebe halten Corona-Massnahmen ein
(jus) Die kantonale Industrie- und Gewerbeaufsicht von WAS wira Luzern hat am Donnerstag und Freitag zusammen mit der Luzerner Polizei die ersten sechs Industriebetriebe kontrolliert. Die Resultate zeigen: Die Unternehmen halten die Massnahmen der Covid-19-Verordnung gut bis vorbildlich ein. Kleinere Massnahmen seien vor Ort angeordnet und umgesetzt worden, heisst es in der Mitteilung. Betriebsschliessungen mussten keine verfügt werden.

14:35 Uhr

Erntehelfer gesucht
Bauern machen sich Gedanken, ob sie dieses Jahr wegen der Massnahmen gegen das Coronavirus genügend Arbeitskräfte für die Ernte haben.

13:55 Uhr

Sika sucht alte Spirituosen zur Herstellung von Desinfektionsmittel
(jus) Die Sika AG will Abhilfe schaffen gegen den Mangel an Handdesinfektionsmittel. Das Unternehmen, das in der Bau- und Chemieindustrie tätig ist, produziert lösemittelhaltige Produkte und könne daher die Rezeptur selbst herstellen. Da im Moment Ethanol nicht mehr lieferbar sei, produziere das Unternehmen Desinfektionsmittel mit alten, alkoholischen Getränken. Am Standort Sarnen an der Industriestrasse können Privatpersonen eigene Spirituosen im Auto vorbeibringen, und zwar am Freitag, 27. März, von 13:00 bis 16:00 Uhr. Angenommen werden alle Spirituosen, Liköre und alkoholischen Getränke mit mehr als 15 Prozent Alkoholgehalt.

13:25 Uhr

(jus) Die bekannte Twiny Station in der Luzerner Altstadt verkauft derzeit keine Take-Away-Produkte. Doch das Plakat macht Mut: «Es wir alles wieder gut!»

Bei der Twiny-Station in der Stadt Luzern gibt es aktuell keine Baguette-Sandwiches.

Bei der Twiny-Station in der Stadt Luzern gibt es aktuell keine Baguette-Sandwiches.

Bild: Leserreporter
12:14 Uhr

Altersheim in Dagmersellen mit Coronavirus-Fall
(jus) Im Alterszentrum Eiche in Dagmersellen hat sich ein Bewohner mit dem Coronavirus infiziert. Dies bestätigt der Zentrumsleiter Christoph Schmid gegenüber PilatusToday. Nähere Angaben zur infizierten Person mochte er nicht machen. Massnahmen für die Bewohner und das Personal seien schon in der ersten Phase getroffen worden, so Schmid. Die betroffene Person und die gesamte Station befänden sich nun in Isolation. 

11:46 Uhr

Kanton Uri trifft Massnahmen im Steuerbereich
(jus) Infolge der Coronapandemie hat der Urner Regierungsrat folgende Massnahmen getroffen:

  • Die Frist zur Einreichung der Steuererklärung wird für natürliche Personen bis 31. Mai erstreckt, für juristischen Personen gilt als Einreichungsfrist weiterhin der 31. Juli.
  • Im April gibt es keine Betreibungen und Mahnungen. 
  • Bei ungenügenden Liquiditätspolstern können betroffene Unternehmen und Selbstständigerwerbende einen Zahlungsaufschub oder Ratenzahlungen beantragen. 
  • Die Steuerbezugsbehörden beurteilen Gesuche um Zahlungserleichterungen wohlwollend und mit Kulanz. Die Bevölkerung ist jedoch dazu angehalten, ihre Anliegen und Fragen ausschliesslich telefonisch oder per E-Mail zu erledigen.

Weitere Ausführungen sind der Homepage des Kantons zu entnehmen.

11:41 Uhr

Abstimmung über Schwimmbad Engelberg wird verschoben
(jus) Wegen der Coronapandemie sieht die Einwohnergemeinde Engelberg die freie Meinungsbildung für den Urnengang vom 17. Mai gefährdet. Darum wird die Abstimmung über den Standort des Schwimmbads auf den 27. September verschoben.

11:31 Uhr

Wegen des Coronavirus musste der Bettwäsche-Marktführer Lehner Versand in Schenkon Kurzarbeit anmelden. Dafür boomen Online-Kanal- und Katalogbestellungen. Das Interview mit CEO Thomas Meier lesen Sie hier.

11:16 Uhr

Gratis-Konzerte mit dem Lucerne Festival Orchestra
(jus) Musikerlebnisse trotz Corona-Pandemie: Vom 1. bis 4. April stellt das Lucerne Festival Orchestra drei Konzerte und eine Dokumentation für jeweils 24 Stunden auf der Streaming-Plattform medici.tv kostenlos zur Verfügung. Es handelt sich um Aufnahmen aus den vergangenen Jahren mit Werken von Sergej Rachmaninow, Richard Wagner und Gustav Mahler. Hier geht es zum Streaming-Programm. 

10:45 Uhr

Die Destination Engelberg dankt den Fachkräften des Gesundheitswesens für ihren Einsatz in Zeiten der Coronakrise und verschenkt 1000 Ferienwochen. Medizinisches Personal von Schweizer Spitälern und Institutionen, die Covid-19-Erkrankte behandeln, kann sich bis am 15. Mai auf engelberg.ch/sagt-danke anmelden.

10:29 Uhr

Drei kommunale Abstimmungen in Ebikon verschoben
(jus) Der Gemeinderat Ebikon hat entschieden, die drei am 17. Mai vorgesehenen kommunalen Abstimmungsvorlagen zu verschieben. Dies, weil der politische Prozess der politischen Meinungsbildung nicht garantiert werden könne. Betroffen sind die Abstimmung über die Jahresrechnung 2019 und die Vorlagen zur Wahl der Revisionsstelle sowie das erarbeitete Reglement über die Gestaltung und Steuerung der Versorgung in den Bereichen Pflege und Wohnen.

10:21 Uhr

Lebensmittelbetriebe werden weiterhin kontrolliert
(jus) Mit Inspektionen in Lebensmittelbetrieben will die Dienststelle Lebensmittelkontrolle des Kantons Luzern das Risiko für eine Übertragung des Coronavirus minimieren. Eine strikte Einhaltung von Hygiene- und Schutzmassnahmen sei unerlässlich. Eine erhöhtes Risiko bestehe derzeit, weil viel viele Betriebe ihre Tätigkeiten in neue Bereiche wie Take-away verlagern und nicht immer über die nötige Erfahrung und Infrastruktur verfügen würden.

09:55 Uhr

Nidwalden weitet Zahlungsfristen aus – und verzichtet auf Tourismusabgabe
(jus) Der Kanton Nidwalden trifft diverse Massnahmen, um die Bevölkerung und Wirtschaft im Steuerbereich und bei Abgaben zu unterstützen:

  • Bis Ende Juni gilt ein Mahnstopp für bereits gestellte Rechnungen. Ebenfalls wird im selben Zeitraum auf neue Betreibungen verzichtet. Für neue Rechnungen werden die Zahlungsfristen von 30 auf 90 Tage verlängert.
  • Bei der Steuererklärung wird die Einreichungsfrist vom 31. März auf den 30. Juni gestreckt.
  • Bis Ende Juni erhebt der Kanton keine Tourismus-Abgabe mehr.
  • Bei einem Zahlungsaufschub wird auf den Verzugszins (aktuell 4.0 Prozent) und Ausgleichs- und Vergütungszins (aktuell 0.1 Prozent) gänzlich verzichtet.
09:39 Uhr

Die Coronakrise machte den Reiseplänen von Rosmarie und Walter Camenzind aus Stans einen dicken Strich durch die Rechnung. Für das Ehepaar endeten die Ägypten-Ferien abrupt. Sie mussten in einem fast leeren Flugzeug nach Hause zurückkehren. Die Geschichte ihrer Rückreise von Marsa Alam bis nach Stans lesen Sie hier.

Rosmarie und Walter Camenzind im praktisch leeren Flugzeug.

Rosmarie und Walter Camenzind im praktisch leeren Flugzeug.

Bild: PD
09:14 Uhr
Bildungs- und Kulturdirektor Marcel Schwerzmann

Bildungs- und Kulturdirektor Marcel Schwerzmann

Bild: Eveline Beerkircher

Kulturbetriebe können ab sofort Gesuche einreichen
(dlw) Für die Soforthilfe für Kulturbetriebe sind die einzelnen Kantone zuständig. In Luzern können nicht gewinnorientierte Kulturunternehmen Gesuche bis Mitte Mai auf www.kultur.lu.ch einreichen. «Als Leistung erhalten sie ein zinsloses und rückzahlbares Darlehen in der maximalen Höhe von 30 Prozent der Erträge ohne öffentliche Subventionen», so Bildungs- und Kulturdirektor Schwerzmann. Diese Soforthilfe diene der Sicherstellung der Liquidität.

Von Ausfallentschädigungen sind neben den Betrieben auch einzelne Kunstschaffende betroffen. Auch diese können bis Mitte Mai ein Gesuch einreichen, um maximal 80 Prozent des Schadens abzudecken, der durch die Absage von Veranstaltungen entstanden ist. Laut Schwerzmann ist unklar, wie viel Geld der Kanton für die Milderung der Krise im Kulturbereich in die Hand nehmen muss. 

09:05 Uhr

Auf dem Gipfel des Titlis ist eine neue Bergstation geplant, und auch der Richtstrahlturm soll öffentlich zugänglich gemacht werden. Wegen der Coronakrise findet die öffentliche Orientierungsversammlung jedoch nicht statt – Antworten gibt’s nur online.

08:49 Uhr

Obwalden erhöht Bearbeitungskapazität für Kurzarbeitsbewilligungen
(jus) Der Bundesrat hat in den vergangenen Tagen die Bewilligung auf Kurzarbeit erleichtert. Dies hat grosse Auswirkungen auf die zuständigen Stellen der kantonalen Verwaltung: In Obwalden sind seit dem 13. März über 500 Gesuche eingegangen, wie der Kanton mitteilt. Das Amt für Arbeit werde durch Mitarbeitende aus anderen Abteilungen unterstützt, die Ressourcen seien von bisher 5 auf rund 400 Stellenprozente aufgestockt worden.

Der Kanton Obwalden appelliert an die Gesuchstellenden, die Formulare sorgfältig auszufüllen, damit der Bewilligungsprozess beschleunigt werden könne. Eine Anleitung für die Voranmeldung sowie die zugehörigen Formulare sind unter www.ow.ch/coronavirus zu finden.

08:35 Uhr

Ausweichstandort für Kantonsrat gesucht
(dlw) Die März-Session des Luzerner Kantonsrates wurde bekanntlich abgesagt, die Mai-Session hingegen soll stattfinden. Das hat Regierungspräsident Paul Winiker (SVP) am Donnerstag bekräftigt. «Die Staatskanzlei prüft, wo die Mai-Session stattfinden kann», so Winiker. Gesucht seien Räume, in denen die Abstandsregeln eingehalten werden können.

Laut Staatsschreiber Lukas Gresch-Brunner werden mehrere Optionen geprüft. Etwa die Messe Luzern, die Ständerat Damian Müller (FDP) bereits als Standort für die Session der eidgenössischen Räte ins Spiel gebracht hat. Weitere mögliche Standorte seien das Ausbildungszentrum der Armee, die Universität oder das KKL, so Gresch-Brunner. Winiker betonte, es sei der Regierung wichtig, das Parlament in dieser ausserordentlichen Lage einzubeziehen. Die Kommissionen würden regelmässig über Absichten und Entscheidungen der Regierung informiert. 

08:02 Uhr

Schiffsverkehr auf Vierwaldstättersee wird eingestellt
(jus) Ab Samstag, 28. März, stellt die Schiffahrtsgesellschaft Vierwaldstättersee (SGV) den Fahrplan komplett ein, wie das Unternehmen auf seiner Homepage bekannt gibt. Dies gelte bis auf Weiteres. Der geplante Start in den Frühlingsfahrplan am 18. April werde auf unbestimmte Zeit verschoben. Zuvor hat die SGV ihren Betrieb bereits reduziert: So verkehrte bis am Freitag nur noch ein Pendelschiff zwischen den Rigigemeinden und Luzern.

Die Schiffe auf dem Vierwaldstättersee bleiben ab Samstag leer.

Die Schiffe auf dem Vierwaldstättersee bleiben ab Samstag leer.

Bild: Nadia Schärli, Luzern,
17. März 2020
08:23 Uhr

Corona setzt gewaltbereite Männer zusätzlich unter Druck
Um häusliche Gewalt zu vermeiden, muss man auch den Gefährdern zuhören. Das macht Agredis, die Zentralschweizer Beratungsstelle für gewaltbereite Männer. Co-Präsident Roland Reisewitz erläutert im Interview, weshalb die Isolation schnell zur Eskalation führen kann.

Die letzten Einträge vom 26. März:

22:37 Uhr
22:01 Uhr

Lieferservice, Einkaufshilfe, Facebook-Gruppe oder organisiertes Gewerbe – Luzern hilft einander. Melden sie uns ihre Projekte und Hilfeleistungen per Email an online@luzernerzeitung.ch | Betreff: Corona-Hilfe

21:40 Uhr

(avd) 4158 Betriebe haben Stand Mittwochabend Gesuche für Kurzarbeit gestellt, wie Martin Bucherer, Leiter der zuständigen Behöre WAS wira Luzern an der Pressekonferenz des Luzerner Regierungsrates am Donnerstagmorgen ausführte. Mehr dazu lesen Sie hier.

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