Zentralschweizer Firmen sind pessimistisch

Die Stimmung der Arbeitgeber verschlechtert sich. Vor allem in der Zentralschweiz rechnen viele mit mehr Entlassungen.

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Gewerbegebiet mit Siemens-Areal Mitten in der Stadt Zug. (Bild: Werner Schelbert/Neue ZZ)

Gewerbegebiet mit Siemens-Areal Mitten in der Stadt Zug. (Bild: Werner Schelbert/Neue ZZ)

Der starke Franken und das langsamere globale Wirtschaftswachstum trüben die Aussichten für die Beschäftigungslage – vor allem in der Zentralschweiz. In einer landesweiten Umfrage des Stellenvermittlers Manpower geben nur noch 5 Prozent der 745 befragten Firmen an, im nächsten Quartal mehr Personal einzustellen. Ebenfalls 5 Prozent der Befragten rechnen mit einem Stellenabbau. Somit beträgt die sogenannte Netto-Arbeitsmarktprognose für die gesamte Schweiz 0 Prozent. Das sei das tiefste Ergebnis seit dem dritten Quartal 2010, sagt Urs Schüpbach, Chef von Manpower Schweiz. Er stellte Resultate der Studie gestern in Zürich vor. Der Grossteil der Arbeitgeber warte die weitere Entwicklung der Wirtschaftslage ab, bevor sie über den Personalbestand entscheiden.

Die Auswahl der befragten Firmen trifft das Bundesamt für Statistik, und sie repräsentiert die realen Anteile von Grossfirmen und KMU sowie der einzelnen Branchen an der Wirtschaftsleistung der jeweiligen Regionen.

Eine böse Überraschung ist das Umfrageergebnis in der Zentralschweiz. Die Pessimisten übertreffen die optimistischen Arbeitgeber um 12 Prozent. Das ist das schlechteste Ergebnis der Region seit Beginn der Studie im Jahr 2005. Trotz trüber Aussichten: «Die Situation ist noch nicht alarmierend», sagt Schüpbach.

Lukas Scharf

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