ZOO: Der Tierpark Goldau zählt auf den Knut-Effekt

Die Deutschen haben Eisbären, die Zentralschweizer junge Syrische Braunbären. Der Tierpark Goldau erwartet einen Besucheransturm.

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«Mecker nicht! Denk an Knut, Eisbär kommt besser an!» (Karikatur Jals/Neue LZ)

«Mecker nicht! Denk an Knut, Eisbär kommt besser an!» (Karikatur Jals/Neue LZ)

Sie sind klein, putzig und sehen aus wie braune Pelzknäuel. Im Januar kamen im Tierpark Goldau zwei kleine Syrische Braunbären zur Welt. Heute werden die beiden zum ersten Mal der Öffentlichkeit präsentiert. Und sie erhalten einen Namen. «Wir sind ziemlich aufgeregt», sagt Karin Leemann, Leiterin Marketing und Kommunikation des Tierparks Goldau.

Geld für neues Gehege
Der Tierpark hofft auf viele Besucher. Zurzeit besuchen täglich im Schnitt 1000 Personen den Park. «Wir haben T-Shirts mit einem Foto der Babybären drucken lassen und verkaufen Postkarten», sagt Leemann. Wie viel Geld der Tierpark Goldau für Werbung und zusätzliche Verkaufsartikel ausgibt, konnte Direktor Felix Weber gestern nicht sagen. «Nicht viel», sagt er. Die zusätzlichen Einnahmen sowie allfällige Spenden sollen in ein zwei Hektaren grosses Gehege für Bären und Wölfe investiert werden. Denn noch fehlen gut 3 Millionen Franken des 6,8 Millionen Franken teuren Neubaus. Dieser soll im Frühling oder Sommer 2008 fertig erstellt sein.

Andreas Bättig

HINWEIS
Am (heutigen) Mittwoch werden die beiden Bären getauft – die Bilder sehen Sie ab dem Nachmittag auf Zisch.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Luzerner Zeitung.