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ZÜRICH: Grosse Ehre für Beatrice Egli

Bei einer Spezialgala anlässlich der 40. Ausgabe sind am Sonntagabend die Prix Walo im Zürcher Kongresshaus verliehen worden. Ausgezeichnet wurden unter anderen Bligg, Steff la Cheffe, Mike Müller, Beatrice Egli, Nicole Bernegger und der Film «Die schwarzen Brüder».
Für Beatrice Egli war der Prix Walo eine besondere Genugtuung. (Bild: Keystone)

Für Beatrice Egli war der Prix Walo eine besondere Genugtuung. (Bild: Keystone)

Den Ehren-Prix-Walo erhielt der Schauspieler, Autor, Erzähler, Hörspiel-Produzent und Regisseur Jörg Schneider. Er machte sich in zahlreichen Aufführungen, aber auch in der TV-Soap «Lüthi und Blanc» einen Namen. Sichtlich bewegt nahm der Zürcher den Preis entgegen und wurde mit einer Standing Ovation gefeiert.

Für Beatrice Egli war der Prix Walo eine besondere Genugtuung: Da der Swiss Music Award (SMA) Schlager nicht berücksichtigt, war sie dafür trotz grosser Erfolge nicht nominiert worden.

Andere können dagegen den Prix Walo in Form eines tanzenden Sterns neben ihre SMA-Pflastersteine stellen: Sowohl Bastian Baker (Sparte Pop/Rock) wie Bligg (Sparte Hip Hop) haben dieses Jahr schon je zwei SMAs bekommen. Auch «The Voice»-Gewinnerin Nicole Bernegger (Sparte Newcomer) erhielt heuer bereits einen SMA.

Bligg, der bereits 2008 und 2010 Walos erhielt, teilte seinen diesjährigen Triumph mit Steffe la Cheffe: Erstmals in der Geschichte des Preises erhielten die beiden von der 100-köpfigen Jury genau die gleiche Punktzahl, wie die Organisatoren mitteilten.

In der Sparte Kabarett/Comedy gewann das Duo Divertimento - zum dritten Mal nach 2006 und 2010. Der Gewinner der Sparte Bester Schauspieler, Mike Müller, ist als Titelfigur der SFR-Serie «Der Bestatter» auch am Prix Walo für die beste TV-Produktion beteiligt. Er gewann somit zweimal.

Als beste Bühnenproduktion wurde «Fabrikk» von Karls Kühner Gassenschau prämiert, in der Sparte Volksmusik die Ländlerkapelle Jost Ribary - René Wicky.

Publikumsliebling des Jahres wurde die Bündner Gruppe Furbaz um die Sängerin Marie Louise Werth. Die rätoromanische Formation zeigte sich überrascht und glücklich. Auf Furbaz folgten die Moderatorin Nicole Berchtold sowie der Schlagerstar Beatrice Egli.

Der Prix Walo ist laut Veranstalter «Der älteste Preis von Europa» und die «höchste Auszeichnung im Schweizer Showbusiness». Er wurde 1974 vom Musiker und Orchesterleiter Walo Linder (1905-1979) gegründet, damals noch unter der Bezeichnung «Goldener Tell». 1980 wurde der Preis umbenannt.

sda

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