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ZÜRICH/SCHWYZ: Einbrecher-Trio war im Kanton unterwegs

Die Polizei schnappte drei Langfinger, die Mitte November in Ausserschwyz zugeschlagen hatten. Zu verdanken war das den intensiven Kontrollen nach den Anschlägen in Paris.
Die Langfinger flogen bei einer Polizeikontrolle auf. (Symbolbild)

Die Langfinger flogen bei einer Polizeikontrolle auf. (Symbolbild)

Kurz nach der Anschlägen in Paris waren Polizeikorps in ganz Europa auf Terroristenjagd. Mehrere Verdächtige waren auf der Flucht, hatten sich eventuell über die Grenze in die Nachbarländer abgesetzt. Die Polizei reagierte mit intensiven Personenkontrollen, auch bei uns.

Am 16. November, drei Tage nach der Tragödie in der französischen Hauptstadt, kontrollierte die Zürcher Polizei in Birmensdorf ein Auto mit belgischen Kontrollschildern. Im Fahrzeug sassen drei arabischstämmige Männer, allesamt französische Staatsangehörige. Die Personen wurden unter anderem mit Terrorlisten in Frankreich und Belgien abgeglichen. Es gab keine Übereinstimmungen.

Ebenfalls informiert wurde die Kantonspolizei Schwyz. Der Grund: Die Zürcher Kollegen stiessen auf Hinweise, wonach das Trio womöglich im Raum Ausserschwyz auf Einbruchstour war. «Die Abklärungen zusammen mit der Schwyzer Polizei haben ergeben, dass die kontrollierten Männer am Vortag in Bäch einen Einbruchsversuch verübt hatten», so Franz Bättig, Chef der Regionalpolizei Zürich, auf Anfrage des «Boten». Die Männer waren damals von der Alarmanlage verscheucht worden, nachdem sie mit Gewalt die Terrassentüre aufgerissen hatten.

Die kontrollierten Araber sind laut Bättig inzwischen wieder auf freiem Fuss. Das Strafverfahren läuft. Abgeklärt wird etwa, ob die Männer für weitere Delikte infrage kommen. Tatsächlich war die Kapo Schwyz in der Nacht auf den 16. November nach Freienbach zu einem Einbruch in ein Gewerbegebäude ausgerückt. Mehrere Hundert Franken Bargeld waren damals geklaut worden. Unklar bleibt vorerst, ob es einen Zusammenhang zum Fall in Bäch gibt. gh

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