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2:5-Klatsche für Zug 94 – der Abstiegskampf beginnt

Die Misere beim Erstligisten Zug 94 hält an. Auch in Baden gab es nichts zu holen.
Michael Wyss

Der Start in die neue Saison war nicht gut. Einem Sieg und einem Unentschieden stehen bereits sieben Niederlagen gegenüber. Fakt ist: Zug 94 ist Schlusslicht. Auch zuletzt bei Baden setzte es eine 2:5-Klatsche ab. Für Zug skorten Aleksandar Radovic in der 24. Minute zum 1:1 und Ruben Burkard zur 2:1-Führung nach 32 Minuten.

Innerhalb von nur gerade acht Minuten verspielten die Zuger aber den möglichen Punktezuwachs: Zwischen der 57. und 65. Minute, beim zwischenzeitlichen Spielstand von 2:2, erzielten die Aargauer drei Tore und führten 5:2. Und das war für die Zentralschweizer eine zu hohe Hypothek gegen einen spielstarken Gegner wie Baden.

Captain Burkard schüttelte den Kopf: «Aufwand und Ertrag stehen seit Wochen leider in keinem Verhältnis. Wir sind zwar oftmals dran an den Punkten, haben unsere Chancen, stehen aber am Ende mit leeren Händen da. Das ist frustrierend.» Was sind die Gründe? «Individuelle Fehler, bedingt durch Unkonzentriertheiten, lassen den Gegner einfach zu Treffern kommen. Wir können unser Programm nicht über 90 Minuten durchziehen. Wir haben innerhalb einer Partie viele Hochs und Tiefs. Das nützt der Gegner aus», weiss Burkard und sagt: «Wir haben ausgeglichen und gingen in Baden sogar zwischenzeitlich in Führung. Das zeigt, dass wir es können.»

Offensiv harmlos, in der Defensive anfällig

Zug 94 liegt nach einem Drittel der Qualifikation auf dem 14. und letzten Rang. Das Schlusslicht hat im offensiven wie auch defensiven Bereich grosse Defizite. 11 Tore erzielt, 27 Gegentreffer kassiert: Das ist ein deutliches Verdikt. Trotz der Misere herrscht keine Panikmache, denn der Ligaerhalt ist nach wie vor möglich. Die Mitstreiter im Kampf um den Ligaerhalt liegen immer noch in Reichweite. Doch die Zuger benötigen nun schnell ein Erfolgserlebnis, um aus dem Tabellenkeller zu finden. «Das wäre für das Selbstvertrauen sehr wichtig. Wenn du jedes Wochenende verlierst, nagt das an der Moral. Das ist nicht leicht zu verdauen», weiss Sportchef Dusan Ilic (35) und sagt: «Die Qualität im Team ist vorhanden. Leider können wir sie nicht abrufen. Wir haben in Biel beim 2:2 und phasenweise gegen Solothurn bei der 1:3-Niederlage gezeigt, dass wir auch gegen Topteams mithalten können.» Und Ilic fordert: «Jeder Spieler muss mehr machen. Es braucht von jedem Akteur noch einige Prozente mehr Bereitschaft. Wir müssen alle Selbstkritik üben.»

Kein Thema ist derzeit Trainer Ergün Dogru (46), wie Ilic bestätigt: «Er macht seinen Job sehr gut, ist motiviert und lebt für den Fussball. Er kann die Tore nicht selber schiessen oder verhindern. Aber es ist klar, dass sich Dogru auch seine Gedanken machen wird, wenn in den nächsten Wochen positive Resultate ausbleiben sollten. Ich bin nach wie vor überzeugt, dass wir aus dem Tabellenkeller finden werden.»

Am Samstag wartet Goldau im Cup

Vielleicht genau zum richtigen Zeitpunkt ruht nun die Meisterschaft. Am Samstag (17.00, Tierpark) kommt es im Schweizer Cup der 1. Qualifikationsrunde zum Duell gegen den Ligakonkurrenten Goldau.

Weiter geht es in der Meisterschaft am Samstag, 12. Oktober, mit dem Heimspiel gegen Langenthal.

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