200'000 Franken für einen Stadtrat

28 städtische Mitarbeiter haben bessere Löhne als ihre politischen Chefs. Die Exekutiv-Saläre kommen jetzt aber noch aus einem anderen Grund auf den Tisch.

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Der Stadtrat Zug: (v.l.) André Wicki (SVP), Ivo Rohmer (FDP), Andreas Bossard (CSP), Dolfi Müller (SP), Vroni Straub (CSP) und Stadtschreiber Arthur Cantieni. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Der Stadtrat Zug: (v.l.) André Wicki (SVP), Ivo Rohmer (FDP), Andreas Bossard (CSP), Dolfi Müller (SP), Vroni Straub (CSP) und Stadtschreiber Arthur Cantieni. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Die Zuger Stadträte sollen künftig mehr verdienen: 200'000 Franken pro Jahr. Und für den Stadtpräsidenten sollen es 230'000 Franken sein. Heute liegen die Saläre für die Exekutivmitglieder massiv darunter, weshalb sie zum Teil schlechter verdienen als ihnen unterstellte städtische Mitarbeiter.

Doch nicht nur aus diesem Grund will das Büro des Grossen Gemeinderates das entsprechende Reglement ändern lassen: Den Parteien falle es nämlich immer schwerer, geeignete Personen zu einer Kandidatur bewegen zu können. Vor allem führungsstarke Kaderpersönlichkeiten aus der Wirtschaft würden mit der aktuellen Entlöhnung praktisch ausgeschlossen. Künftig sollen Zuger Stadträte dafür keiner Nebenbeschäftigung mehr nachgehen dürfen.

Christian Peter Meier

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