2019 soll Gesetz in Kraft treten

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Steuerreform Wird das «Bundesgesetz vom 17. Juni 2016 über steuerliche Massnahmen zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmensstandorts Schweiz (Unternehmenssteuerreformgesetz III, USR III) angenommen, beginnt für die Kantone die Umsetzungsphase. Im Kanton Zug sind erste Vorarbeiten zur allfälligen Umsetzung abgeschlossen.

Im Falle der Annahme der Vorlage wird der Regierungsrat die weiteren Weichen stellen. Unter anderem wird eine Vernehmlassungsvorlage für die kantonale Umsetzung ausgearbeitet. Danach – voraussichtlich in der ersten Hälfte dieses Jahres – wird die Vernehmlassung durchgeführt. Nach Auswertung der Vernehmlassungsantworten wird die Botschaft ans Kantonsparlament ausgearbeitet und durch den Regierungsrat genehmigt. Dies soll in der zweiten Hälfte dieses Jahres – nach regierungsrätlichem Zeitplan – abgeschlossen sein. Danach sollen sich eine vorberatende Kommission, die Staatswirtschaftskommission sowie das Kantonsparlament mit der Vorlage befassen. Dies müsste im ersten Halbjahr 2018 geschehen. Danach folgt die Referendumsfrist (60 Tage). Wird dieses erfolgreich ergriffen, muss Zeit sein für eine Referendumsabstimmung. Finanzdirektor Heinz Tännler rechnet damit, sollte die kantonale Umsetzung verzögerungsfrei laufen, mit dem Inkrafttreten auf 2019. (haz)