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3,35 Millionen Franken für 650 Meter sanierte Strasse

Die Sihlbruggstrasse muss zwischen dem Knoten Sand AG und dem Knoten Industrie saniert werden. Die Situation für Fussgänger und Velofahrer soll sicherer werden.
Wieder fahren – wie hier beim Beginn der ersten Etappe – Maschinen an der Sihlbruggstrasse auf. (Bild: Maria Schmid (Neuheim, 23. Dezember 2015))

Wieder fahren – wie hier beim Beginn der ersten Etappe – Maschinen an der Sihlbruggstrasse auf. (Bild: Maria Schmid (Neuheim, 23. Dezember 2015))

3800 Fahrzeuge befahren täglich die Sihlbruggstrasse im Abschnitt Knoten Sand AG und Knoten Blatt. Das ist der Stand 2014. Bis ins Jahr 2030 wird mit einer bis auf täglich 4900 Fahrzeuge steigenden Verkehrsbelastung gerechnet. Die hohe Zahl an Fahrzeugen belastet die Strasse entsprechend. Sie soll deshalb bergwärts zwischen dem Knoten Sand AG und dem Knoten Industrie auf einer Länge von 650 Metern zusammen mit dem Abschnitt Knoten Industrie-Knoten Blatt (bewilligt sind 2,46 Millionen Franken für den 525 Meter langen Abschnitt) saniert werden.

«Die Sanierung ist die Fortsetzung des 2016 realisierten Ausbaus zwischen Sihlbrugg und dem Knoten Sand AG beziehungsweise der vorgesehenen Sanierung zwischen dem Knoten Industrie-Knoten Blatt», schreibt der Regierungsrat in seiner Vorlage. Die Gesamtkosten für die Sanierung im Abschnitt Sand AG-Industrie belaufen sich auf 3,35 Millionen Franken. In der Sitzung vom 7. März wird der Kantonsrat die beratende Kommission bestellen.

Übersichtsplan.pdf

Ein Ziel der Sanierung sei, Sicherheitsdefizite zu beheben. Speziell auch für Teilnehmer am Langsamverkehr. «Zur Erhöhung der Sicherheit für Radfahrende, Fussgängerinnen und Fussgänger sollen bergwärts neu ein 1,25 bis 1,50 Meter breiter Radstreifen und auf der östlichen Strassenseite ein von der Strasse mit Anschlag abgetrenntes, durchgehendes 1,80 bis 2 Meter breites Trottoir erstellt werden», schreibt die Regierung in der Vorlage an den Kantonsrat. Durch diese Erhöhung der Sicherheit ergibt sich «eine Verbreiterung des bestehenden Strassenquerschnitts um zirka 40 Zentimeter auf 7,25 bis 7,65 Meter.»

Den Hochwasserschutz verbessern

Gleichzeitig mit der Sanierung der Strasse und der Verbesserung der Sicherheit soll der Hochwasserschutz verbessert werden. In den vergangenen Jahren trat der Hinterburgmülibach verschiedene Male über die Ufer und überflutete und beschädigte die Sihlbruggstrasse. Bereits liegt dem Kantonsrat ein Kreditbegehren in der Höhe von 2,3 Millionen Franken zum Ausbau des Bachs vor. Die erste Lesung fand im Dezember 2018 statt. Zur zweiten Lesung traktandiert ist das Geschäft für den 7. März. Es sind neben dem Ausbau des Hinterburgmülibachs allerdings weitere Massnahmen zum Schutz der Umgebung notwendig. Als Hochwasserschutzmassnahmen sind zusätzliche Schluckschächte zum Fassen von Oberflächenwasser sowie eine Stellplatte mit etwa 20 Zentimeter Anschlag als Trottoirabschluss vorgesehen.

Eine Lärmsanierung ist bereits erfolgt. «Im Rahmen der Lärmsanierung wurde beschlossen, die Höchstgeschwindigkeit vor dem Konten Sand AG auf 60 km/h zu reduzieren und das ‹Generell 50› bereits ab der Siedlungsgrenze (Gewerbezone Sarbach) zu signalisieren», heisst es in der Vorlage. Der Lastwagenanteil ist mit rund 7 bis 15 Prozent relativ hoch, so der Regierungsrat. Das sei unter anderem auf die nahe liegenden Kieswerke zurückzuführen. Der «massgebende Begegnungsfall» ist laut Vorlage aufgrund des hohen Lastwagenanteils auf Lastwagen/Personenwagen/Velo festzulegen.

Situation Strassenbau.pdf

Die Fahrbahnbreite betrage deshalb bei signalisierter Geschwindigkeit 60 km/h neu 7,65 Meter, respektive bei signalisierter Höchstgeschwindigkeit 50 km/h neu 7,25 Meter. Die bestehende Strasse ist teilweise niedriger. Sie muss deshalb ausserorts um rund 0,50 und innerorts bis 0,25 Meter verbreitert werden. Trotz dieser Verbreiterung seien keine neuen Stützkonstruktionen notwendig.

Landkauf durch den Kanton nötig

Allerdings muss der Kanton für dieses Projekt rund 675 Quadratmeter Land für den Ausbau des Radstreifens und der Strasse erwerben. Es handelt sich dabei um rund 340 Quadratmeter Landwirtschaftsland, 225 Quadratmeter Land in der Wohn-/und Arbeitszone 4 sowie etwa 110 Quadratmeter Land in der Arbeitszone B. 60 Quadratmeter bestehende Verkehrsfläche werden von der Gemeinde Neuheim unentgeltlich dem Kanton übertragen. Die Zustimmungen zum Landerwerb liegen vor.

Der Regierungsrat beantragt beim Kantonsrat die Freigabe eines Objektkredites von 3,35 Millionen Franken zu Lasten des Strassenbauprogramms. Die Bauarbeiten sollen Ende 2019 oder Anfang 2020 beginnen und werden voraussichtlich rund ein Jahr dauern. (haz)

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