300 Personen demonstrieren in Zug für mehr Klimaschutz

Angaben der Veranstalter zufolge sind am vergangenen Samstag im Rahmen der nationalen Demonstrationen für mehr Klimaschutz in Zug rund 300 Personen auf die Strasse gegangen. Die Menge zog vom Alpenquai am Seeufer entlang in Richtung Postplatz.

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Auf dem Postplatz tun Demonstranten ihre Anliegen kund. (Bild: PD)

Auf dem Postplatz tun Demonstranten ihre Anliegen kund. (Bild: PD)

(bier/pd) Die offiziellen Forderungen der Klimastreikbewegung sind «die Ausrufung des nationalen Klimanotstands», «Netto 0 Treibhausgasemissionen im Inland bis 2030» und «Klimagerechtigkeit». Zum Thema «Klimagerechtigkeit» führt der 20-jährige Unterägerer Klemens Iten gemäss einer Mitteilung der Veranstalter, der Klimastreikbewegung, aus: «Damit fordern wir, dass wir uns im reichen Zug bewusst sind, dass wir eine Verantwortung tragen: gegenüber den Armen in der Welt und gegenüber zukünftigen Generationen, die vom Klimawandel am stärksten getroffen werden und heute am wenigsten zu sagen haben.»

Die Bewegung hatte im Voraus explizit Eltern und ältere Menschen auf, an der Demonstration teilzunehmen. Die Kundgebungen fanden dementsprechend am Samstag statt, «damit auch Berufstätige dabei sein und sich aktiv für den Klimaschutz engagieren konnten», schreiben die Veranstalter.

Die 19-jährige Baarerin Ronahi Yener meinte kämpferisch: «Die Kritik, dass die Schüler nur die Schule schwänzen wollen, war nie berechtigt. Wir werden weiterhin auf die Wichtigkeit des Klimawandels hinweisen, ob während der Schul- und Arbeitszeit oder in der Freizeit!»

«Die Eltern Glen und Bettina Bär Stark meinen zum Klimastreik in Zug: Wir erben die Erde nicht von unseren Eltern, wir borgen sie von unseren Kindern. Wenn wir über unsere Verhältnisse leben, dann stehlen wir von der Zukunft unserer Kinder. Deshalb sollten wir Eltern uns speziell für Klimagerechtigkeit engagieren.»