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33 Module in der Luft: Das Baarer Schulprovisorium schwebt

33 Module des Schulhausprovisoriums Sennweid in Baar mussten mit einem Kran aufeinandergestapelt werden.

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Die Baumodule mussten zentimetergenau bewegt werden.

Die Baumodule mussten zentimetergenau bewegt werden.

Bild: PD

In der Schule Sennweid ist der Platz seit Jahren knapp. Damit ist es nun bald vorbei: Anfang 2021 werden die Schülerinnen und Schüler das neue Schulhausprovisorium beziehen können. Bis vor den Herbstferien war von diesem Neubau ausser dem Fundament kaum etwas zu sehen. Nun haben die beteiligten Baufirmen innerhalb von drei Tagen das gesamte Schulhaus mit einer Grundfläche von rund zehn auf 33 Meter und einer Höhe von neun Metern aus dem Boden gestampft.

Wobei dieser Ausdruck nicht ganz korrekt ist, denn das Schulhaus kam durch die Luft geschwebt: Mit einem Pneukran wurden vom 7. bis 9. Oktober die insgesamt 33 Module Stück für Stück an- und aufeinandergestapelt. Bis Weihnachten folgt der Innenausbau. Über den Jahreswechsel können die Lehrpersonen die sechs Schulzimmer, die zwei Gruppenräume und verschiedene Nebenräume dann beziehen.

Dass das Schulhausprovisorium innerhalb von sechs Monaten erstellt werden kann, ist einerseits der modularen Bauweise und andererseits der grossen Erfahrung der beteiligten Firmen zu danken. Exakt derselbe Holzmodulbau steht nämlich bereits beim Schulhaus Wiesental. Dieser hat sich in jeglicher Hinsicht bewährt, weshalb nochmals auf dieselbe Lösung gesetzt wird.

Module können verschoben oder verkauft werden

«Das gewählte System ist sehr flexibel», sagt Bauvorstand Jost Arnold. «Wir können die beiden Provisorien im Wiesental und in der Sennweid miteinander kombinieren, an einem anderen Ort platzieren oder die Module verkaufen», erklärt Bauvorstand Arnold.

Das Schulhausprovisorium wurde an der Gemeindeversammlung vom 12. Dezember 2019 genehmigt. Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger von Baar sprachen damals einen Kredit von 3,1 Millionen Franken. Angesichts der Entwicklung der Schülerzahlen im Gebiet Sennweid ist davon auszugehen, dass das Provisorium mindestens zehn Jahre im Betrieb sein wird. Die Bautätigkeit auf dem Schulareal Sennweid ist mit dem Bezug des Provisoriums noch nicht ganz abgeschlossen.

Die Abteilung Planung/Bau erarbeitet derzeit ein Projekt für die schulergänzende Betreuung. Östlich der Turnhalle soll ein Pavillon erstellt werden, um die steigende Nachfrage für den Mittagstisch decken zu können. Der Baukredit und das Bauprojekt werden dem Souverän an einer der kommenden Gemeindeversammlungen vorgelegt werden.

Für die Einwohnergemeinde Baar: Silvan Meier


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