5G-Technologie
Mobilfunkstreit in der Stadt Zug: Grundeigentümerin reicht Verwaltungsbeschwerde ein

Die Beschwerdeführerin ist der Ansicht, die erteilte Baubewilligung für eine Aufrüstung der Mobilfunkantenne an der Lauriedstrasse 1 sei rechtswidrig. Das sieht man bei Sunrise freilich anders.

Rahel Hug 2 Kommentare
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Das Streitobjekt: die Mobilfunkantenne auf dem Gebäude an der Lauriedstrasse 1.

Das Streitobjekt: die Mobilfunkantenne auf dem Gebäude an der Lauriedstrasse 1.

Bild: Maria Schmid (Zug, 11. Februar 2022)

Wer sich mit dem Thema Mobilfunk und 5G auseinandersetzt, trifft schnell einmal auf den Begriff des Korrekturfaktors. Dieser ermöglicht es den Mobilfunkanbietern, die Leistung von adaptiven Antennen regelmässig über den vorgeschriebenen Grenzwert zu bringen – solange dieser gemittelt über eine Zeitspanne von sechs Minuten eingehalten wird. Damit soll sichergestellt werden, dass adaptive Antennen nicht strenger beurteilt werden als konventionelle Antennen. Die entsprechende Vollzugshilfe wurde im Dezember veröffentlicht und gilt seit dem 1. Januar. Für Swisscom, Salt und Co. ein willkommener Schritt des Bundesrats, Gegnerinnen und Gegner der 5G-Technologie hingegen schlagen Alarm.