6600 neue Kirschenbäume im Kanton Zug

Frischer Schwung für den Kirschenanbau im Kanton Zug: Weil Bäume zusehends aus dem Landschaftsbild verschwunden sind, wird ein neuer Verein ins Leben gerufen. Und viele neue Bäume gesetzt.

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Es gibt immer weniger Kirschenbäume. (Bild: PD)

Es gibt immer weniger Kirschenbäume. (Bild: PD)

Zuger Bauern, Vertreter des Gewerbes, der Behörden und des Tourismus haben das Projekt «zuger-rigi-chriesi AG» ins Leben gerufen. Stefan Frey, Mitarbeiter Landwirtschaftsamt des Kantons Zug, sieht im Projekt eine neue Chance für den Kirschenanbau in der Region: «Ziel ist die Steigerung der Wertschöpfung von der Produktion, über die Aufbereitung und Verarbeitung bis zur Vermarktung».

Das Projekt beinhaltet unter anderem die Förderung der Kirschen-Hochstammbäume und des Landschaftsbildes
in der Region Zug–Rigi, eine überbetriebliche Baumpflege sowie Ernte, die Entwicklung von neuen Kirschenprodukten, den Aufbau einer Geschäftsstelle und die Pflanzung von rund 6'600 Bäumen. Damit soll dem Baumschwund der letzten 50 Jahre ein Ende gesetzt werden.

Ins Projekt werden rund 4 Millionen Franken investiert.

pd/rem